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Kommende Events

Fünf Ausstellungen pro Jahr ermög­li­chen Künstlerische Leitung und Vorstand in ehren­amt­li­cher Tätigkeit ihren Mitgliedern und allen kunst­in­ter­es­sier­ten Bürgerinnen und Bürgern. Ziel aller Unternehmungen ist es, gera­de in einer lau­ten und ober­fläch­li­chen Welt Wege zu zei­gen, Augen zu öff­nen und Sensibilität zu wecken. Neben arri­vier­ten Persönlichkeiten der aktu­el­len Kunstszene wer­den immer wie­der jun­ge Künstlerinnen und Künstler auf­ge­for­dert, ihre Arbeiten in der Öffentlichkeit vor­zu­stel­len. Kunst in der Diskussion ist eine Schule für Toleranz. Lesungen, musi­ka­li­sche Veranstaltungen und Themenabende erwei­tern das anspruchs­vol­le Angebot des Kunstvereins Oerlinghausen.

11.01.–22.02.2026

Ausstellung

Wolfgang Troschke

Malerische Innovationen

Die Kunst des (frü­he­ren) Hochschullehrers, Grafikers und Malers Wolfgang ‚Iki‘ Troschke, 1947 in Hilmarshausen gebo­ren, war bis­her immer eine außer­ge­wöhn­li­che Mischung von mytho­lo­gi­scher Ikonografie und male­risch-zeich­­ne­ri­­scher Improvisation – beein­flusst von den Meistern des deut­schen Informel, die er zu einem gro­ßen Teil per­sön­lich kann­te und die er zu neu­er Blüte führ­te: in Geschichten um Zeichen, die die Betrachtenden immer wie­der neu in Kreuzen, Schiffen, Schilden, Toren, Gittern oder Masken zu erken­nen glau­ben und die sich im nächs­ten Augenblick der Erkenntnis wie­der ent­zie­hen.
Jetzt gibt es zur gro­ßen Überraschung von allen, die ihn ken­nen, einen ‚neu­en Troschke‘, der in sei­ner Kunst zwar immer noch nicht von der ursprüng­lich wei­ßen, unbe­fleck­ten Leinwand aus­geht, son­dern sich von vor­ge­fun­de­nen Spuren auf der zuvor grun­dier­ten Leinwand oder von auf der Druckplatte vor­han­de­nen Spuren zur Entscheidungsfindung und zum Freudenfest der Farben und Formen im Bild anre­gen lässt, jedoch farb­lich und struk­tu­rell ganz anders als bis­her:
Neue wun­der­ba­re Kunstwerke in uner­war­te­ten Farben und Formen ent­ste­hen seit zwei, drei Jahren in dem für ihn typi­schen ‚Troschke-Verfahren‘: der neue Troschke!

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08.02.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Roland Nachtigäller

Zeitgenössische Kunst heute

01.03.–26.04.2026

Ausstellung

Veit Mette

Gewissheiten

Mit die­ser Ausstellung prä­sen­tiert der Kunstverein neue Arbeiten des Bielefelder Fotografen Veit Mette (Jahrgang 1961). Seine doku­men­ta­ri­schen Bilder sind als Momentaufnahmen die foto­gra­fi­sche Biografie einer Stadt: Bielefeld. Sie hal­ten künst­le­risch fest, was sonst im Strom der Zeit ver­lo­ren geht. Den Menschen in die­ser Stadt zei­gen sie, wer sie waren und wer sie gewor­den sind. Ob nun mit sei­nen groß­for­ma­ti­gen Bildern in der Universität, den Fotografien von Menschen aus Bethel, die auf einem Stadtbahnzug durch Bielefeld unter­wegs sind, oder mit den zahl­rei­chen ande­ren Kunstprojekten Mettes – stets liegt ihrer Präsenz der Wunsch zugrun­de, die Kunst in den Alltag der Menschen hin­ein­zu­ho­len.
Mit den gesell­schaft­li­chen Brüchen – sei­en es Probleme der fort­schrei­ten­den Urbanisierung, der öko­lo­gi­schen Krise oder radi­ka­le poli­ti­sche Verwerfungen – sind uns allen alte Gewissheiten abhan­den­ge­kom­men. Wie bei einem Seismografen hat Veit Mettes Kunst sich ver­än­dert und die Form einer Suchbewegung ange­nom­men. Mithilfe von Mehrfachbelichtungen setzt er Bildwelten in Bewegung, die das Unscharfe und Ungewisse die­ser Suche aus­drü­cken. Die Grenze zwi­schen Fotografie, gra­fi­scher Darstellung oder Malerei wird dabei über­schrit­ten und stellt den Versuch dar, die Suche nach neu­en Gewissheiten zu einer all­ge­mei­nen, zu einer gemein­sa­men Sache zu machen.

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15.03.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Gisela Burkamp

Kunst-Geschichte in Oerlinghausen

22.03.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Karl Banghard

Geschichte, Ideologie, neuer Antisemitismus, Alte Synagoge

19.04.2026, 11:30 Uhr

Buchpräsentation

Jürgen Hartmann, Isolde Müller-Borchert und Prof. Dr. Andreas Beaugrand

Neue Geschichte der Juden in Oerlinghausen

17.05.–12.07.2026

Ausstellung

Bruno Raetsch

Friends

Bruno Raetsch, 1962 gebo­ren in Neuß und auf­ge­wach­sen in Potsdam, ist Professor für Bildhauerei/Figur an der Burg Giebichenstein und Leiter der gleich­na­mi­gen Klasse. Er ver­tritt hier eine Kunstrichtung, bei der man den tra­di­tio­nel­len Begriff der Bildhauerei, bei der ein Handwerker „ein Bild aus dem Stein oder Holz ‚haut‘“, getrost über Bord wer­fen kann. Bruno Raetsch ist künst­le­risch voll­kom­men eigen­stän­dig, frei von Konventionen und fähig, Stimmungen, Gefühle, Gedanken und Erinnerungen plas­ti­sche Gestalt zu ver­lei­hen – in drei­di­men­sio­nal wir­ken­den Zeichnungen von Seelenlandschaften, sur­rea­lis­tisch anmu­ten­den und oft­mals auch gesell­schafts­kri­ti­schen Holzskulpturen, durch raum­grei­fen­de drei­di­men­sio­na­le Installationen und durch Plastiken aus Ton, Beton und ande­ren Materialien, aus denen er auch Bronzeplastiken gießt. „In den male­ri­schen und plas­ti­schen Arbeiten steckt eine unheim­lich geball­te rohe Energie – wie bei Eichen im Gegenwind“, schreibt der in London leben­de Hans Stofer, über Raetschs Kunst: „Diese Energie brei­tet sich über die Oberflächen bis zum Objekt- bzw. Bildrand aus, an dem sie sich zu ver­krus­te­ten, dunk­len und schat­ten­ar­ti­gen Gestalten ver­fes­tigt. Die Malerei wird plas­tisch, die Plastiken wer­den male­risch“ – und die Kunst wirkt wie lebend.

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31.05.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Prof. Claudia Rohrmoser

Kunst, Digital Media und KI

14.06.2026, 11:30 Uhr

Konzert

MA NAVU

Konzert

18.07.2026, 11:30 Uhr

Event

Sommerfest im Kunstverein

Festakt mit Festvortrag, Band, Essen und Trinken

31.08.–12.10.2026

Ausstellung

Beaute Haupt

Begegnung mit Moses

Für ihre Ausstellung in der Alten Synagoge erar­bei­te­te die in Braunschweig leben­de und arbei­ten­de Künstlerin Beate Haupt, 1966 in Wolfenbüttel gebo­ren, die Werkreihe Begegnung mit Moses. Sie ent­wi­ckel­te sich aus einem Bild, das sie über Jahre im Kopf hat­te und das beim Schwimmen im Mittelmeer ent­stan­den war: Ein jun­ger Mann mit lan­gen Haaren stand im Wasser. Ein leich­ter Brustansatz ver­wisch­te die deut­li­che Zuordnung zum Geschlecht. Ein moder­ner Mann und doch wie aus einem alten Gemälde, glei­ßend ein­ge­hüllt von einem fah­len Hellviolett des Wassers. Diesen Mann will sie zei­gen, einen Moses der heu­ti­gen Zeit, stark und schwach zugleich, mit dem Wasser kämp­fend, sich ver­ängs­tigt umschau­end, stolz in die Fluten schrei­tend, das Wasser weg­pus­tend, schwim­mend, trei­bend. Beate Haupt gibt der bibli­schen Erzählung vom Zerteilen des Wassers und des Hindurchschreitens bewusst kei­nen Raum. Sie möch­te eine all­täg­li­che Geschichte zei­gen – so, wie sie heu­te statt­fin­det, auf der gan­zen Welt.

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27.09.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Christina Végh

Kunstvereine und zeitgenössische Kunst

04.10.2026, 11:30 Uhr

Konzert

Jenny Meyer

Konzert mit Harfe

08.11.–20.12.2026

Ausstellung

Daniel Wagenblast

Mensch und Raum

Daniel Wagenblast, 1963 in Schwäbisch Gmünd gebo­ren, ist ein Meister im Umgang mit Holz. Sein Thema ist seit sei­nem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart der Mensch in sei­ner Beziehung zur Welt – sei­en es Pistolen, Tiere, die Weltkugel, ein Auto oder eine Kirche, ein Panzer, ein Haus, ein Mann oder eine Frau. All die­se Akteure in Wagenblasts Skulpturen erzäh­len Geschichten von Größenverschiebungen und wun­der­sa­men Beziehungen zwi­schen der Welt und den Menschen und ihren Dingen: der Mensch als ein Suchender, ein Ausschauhaltender, ein Träumer am Abgrund oder einer, der als Held die Welt erobert. Eine kom­ple­xe Welt, ein gan­zer Kosmos wird mit ein­fa­chen Mitteln geschaf­fen. Seine Figuren sind eher pro­to­ty­pisch und, nicht unge­wöhn­lich, an der Figur des Künstlers ori­en­tiert. Die bewusst belas­se­ne Rauheit der Oberfläche nimmt viel von einem etwa illu­sio­nis­ti­schen Eindruck weg – es ist eben die Wirklichkeit des Künstlers, die uns in den Arbeiten begeg­net, die im Abstand zu der von uns wahr­ge­nom­me­nen Wirklichkeit sogleich zur Wahrheit wird.

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22.11.2026, 11:30 Uhr

Performance

Anna Bella Eschengerd

Eingelebt

11.01.–22.02.2026

Ausstellung

Wolfgang Troschke

Malerische Innovationen

Die Kunst des (frü­he­ren) Hochschullehrers, Grafikers und Malers Wolfgang ‚Iki‘ Troschke, 1947 in Hilmarshausen gebo­ren, war bis­her immer eine außer­ge­wöhn­li­che Mischung von mytho­lo­gi­scher Ikonografie und male­risch-zeich­­ne­ri­­scher Improvisation – beein­flusst von den Meistern des deut­schen Informel, die er zu einem gro­ßen Teil per­sön­lich kann­te und die er zu neu­er Blüte führ­te: in Geschichten um Zeichen, die die Betrachtenden immer wie­der neu in Kreuzen, Schiffen, Schilden, Toren, Gittern oder Masken zu erken­nen glau­ben und die sich im nächs­ten Augenblick der Erkenntnis wie­der ent­zie­hen.
Jetzt gibt es zur gro­ßen Überraschung von allen, die ihn ken­nen, einen ‚neu­en Troschke‘, der in sei­ner Kunst zwar immer noch nicht von der ursprüng­lich wei­ßen, unbe­fleck­ten Leinwand aus­geht, son­dern sich von vor­ge­fun­de­nen Spuren auf der zuvor grun­dier­ten Leinwand oder von auf der Druckplatte vor­han­de­nen Spuren zur Entscheidungsfindung und zum Freudenfest der Farben und Formen im Bild anre­gen lässt, jedoch farb­lich und struk­tu­rell ganz anders als bis­her:
Neue wun­der­ba­re Kunstwerke in uner­war­te­ten Farben und Formen ent­ste­hen seit zwei, drei Jahren in dem für ihn typi­schen ‚Troschke-Verfahren‘: der neue Troschke!

Text aus­klap­pen

08.02.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Roland Nachtigäller

Zeitgenössische Kunst heute

01.03.–26.04.2026

Ausstellung

Veit Mette

Gewissheiten

Mit die­ser Ausstellung prä­sen­tiert der Kunstverein neue Arbeiten des Bielefelder Fotografen Veit Mette (Jahrgang 1961). Seine doku­men­ta­ri­schen Bilder sind als Momentaufnahmen die foto­gra­fi­sche Biografie einer Stadt: Bielefeld. Sie hal­ten künst­le­risch fest, was sonst im Strom der Zeit ver­lo­ren geht. Den Menschen in die­ser Stadt zei­gen sie, wer sie waren und wer sie gewor­den sind. Ob nun mit sei­nen groß­for­ma­ti­gen Bildern in der Universität, den Fotografien von Menschen aus Bethel, die auf einem Stadtbahnzug durch Bielefeld unter­wegs sind, oder mit den zahl­rei­chen ande­ren Kunstprojekten Mettes – stets liegt ihrer Präsenz der Wunsch zugrun­de, die Kunst in den Alltag der Menschen hin­ein­zu­ho­len.
Mit den gesell­schaft­li­chen Brüchen – sei­en es Probleme der fort­schrei­ten­den Urbanisierung, der öko­lo­gi­schen Krise oder radi­ka­le poli­ti­sche Verwerfungen – sind uns allen alte Gewissheiten abhan­den­ge­kom­men. Wie bei einem Seismografen hat Veit Mettes Kunst sich ver­än­dert und die Form einer Suchbewegung ange­nom­men. Mithilfe von Mehrfachbelichtungen setzt er Bildwelten in Bewegung, die das Unscharfe und Ungewisse die­ser Suche aus­drü­cken. Die Grenze zwi­schen Fotografie, gra­fi­scher Darstellung oder Malerei wird dabei über­schrit­ten und stellt den Versuch dar, die Suche nach neu­en Gewissheiten zu einer all­ge­mei­nen, zu einer gemein­sa­men Sache zu machen.

Text aus­klap­pen

15.03.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Gisela Burkamp

Kunst-Geschichte in Oerlinghausen

22.03.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Karl Banghard

Geschichte, Ideologie, neuer Antisemitismus, Alte Synagoge

19.04.2026, 11:30 Uhr

Buchpräsentation

Jürgen Hartmann, Isolde Müller-Borchert und Prof. Dr. Andreas Beaugrand

Neue Geschichte der Juden in Oerlinghausen

17.05.–12.07.2026

Ausstellung

Bruno Raetsch

Friends

Bruno Raetsch, 1962 gebo­ren in Neuß und auf­ge­wach­sen in Potsdam, ist Professor für Bildhauerei/Figur an der Burg Giebichenstein und Leiter der gleich­na­mi­gen Klasse. Er ver­tritt hier eine Kunstrichtung, bei der man den tra­di­tio­nel­len Begriff der Bildhauerei, bei der ein Handwerker „ein Bild aus dem Stein oder Holz ‚haut‘“, getrost über Bord wer­fen kann. Bruno Raetsch ist künst­le­risch voll­kom­men eigen­stän­dig, frei von Konventionen und fähig, Stimmungen, Gefühle, Gedanken und Erinnerungen plas­ti­sche Gestalt zu ver­lei­hen – in drei­di­men­sio­nal wir­ken­den Zeichnungen von Seelenlandschaften, sur­rea­lis­tisch anmu­ten­den und oft­mals auch gesell­schafts­kri­ti­schen Holzskulpturen, durch raum­grei­fen­de drei­di­men­sio­na­le Installationen und durch Plastiken aus Ton, Beton und ande­ren Materialien, aus denen er auch Bronzeplastiken gießt. „In den male­ri­schen und plas­ti­schen Arbeiten steckt eine unheim­lich geball­te rohe Energie – wie bei Eichen im Gegenwind“, schreibt der in London leben­de Hans Stofer, über Raetschs Kunst: „Diese Energie brei­tet sich über die Oberflächen bis zum Objekt- bzw. Bildrand aus, an dem sie sich zu ver­krus­te­ten, dunk­len und schat­ten­ar­ti­gen Gestalten ver­fes­tigt. Die Malerei wird plas­tisch, die Plastiken wer­den male­risch“ – und die Kunst wirkt wie lebend.

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31.05.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Prof. Claudia Rohrmoser

Kunst, Digital Media und KI

14.06.2026, 11:30 Uhr

Konzert

MA NAVU

Konzert

18.07.2026, 11:30 Uhr

Event

Sommerfest im Kunstverein

Festakt mit Festvortrag, Band, Essen und Trinken

31.08.–12.10.2026

Ausstellung

Beaute Haupt

Begegnung mit Moses

Für ihre Ausstellung in der Alten Synagoge erar­bei­te­te die in Braunschweig leben­de und arbei­ten­de Künstlerin Beate Haupt, 1966 in Wolfenbüttel gebo­ren, die Werkreihe Begegnung mit Moses. Sie ent­wi­ckel­te sich aus einem Bild, das sie über Jahre im Kopf hat­te und das beim Schwimmen im Mittelmeer ent­stan­den war: Ein jun­ger Mann mit lan­gen Haaren stand im Wasser. Ein leich­ter Brustansatz ver­wisch­te die deut­li­che Zuordnung zum Geschlecht. Ein moder­ner Mann und doch wie aus einem alten Gemälde, glei­ßend ein­ge­hüllt von einem fah­len Hellviolett des Wassers. Diesen Mann will sie zei­gen, einen Moses der heu­ti­gen Zeit, stark und schwach zugleich, mit dem Wasser kämp­fend, sich ver­ängs­tigt umschau­end, stolz in die Fluten schrei­tend, das Wasser weg­pus­tend, schwim­mend, trei­bend. Beate Haupt gibt der bibli­schen Erzählung vom Zerteilen des Wassers und des Hindurchschreitens bewusst kei­nen Raum. Sie möch­te eine all­täg­li­che Geschichte zei­gen – so, wie sie heu­te statt­fin­det, auf der gan­zen Welt.

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27.09.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Christina Végh

Kunstvereine und zeitgenössische Kunst

04.10.2026, 11:30 Uhr

Konzert

Jenny Meyer

Konzert mit Harfe (Zweiter Termin)

08.11.–20.12.2026

Ausstellung

Daniel Wagenblast

Mensch und Raum

Daniel Wagenblast, 1963 in Schwäbisch Gmünd gebo­ren, ist ein Meister im Umgang mit Holz. Sein Thema ist seit sei­nem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart der Mensch in sei­ner Beziehung zur Welt – sei­en es Pistolen, Tiere, die Weltkugel, ein Auto oder eine Kirche, ein Panzer, ein Haus, ein Mann oder eine Frau. All die­se Akteure in Wagenblasts Skulpturen erzäh­len Geschichten von Größenverschiebungen und wun­der­sa­men Beziehungen zwi­schen der Welt und den Menschen und ihren Dingen: der Mensch als ein Suchender, ein Ausschauhaltender, ein Träumer am Abgrund oder einer, der als Held die Welt erobert. Eine kom­ple­xe Welt, ein gan­zer Kosmos wird mit ein­fa­chen Mitteln geschaf­fen. Seine Figuren sind eher pro­to­ty­pisch und, nicht unge­wöhn­lich, an der Figur des Künstlers ori­en­tiert. Die bewusst belas­se­ne Rauheit der Oberfläche nimmt viel von einem etwa illu­sio­nis­ti­schen Eindruck weg – es ist eben die Wirklichkeit des Künstlers, die uns in den Arbeiten begeg­net, die im Abstand zu der von uns wahr­ge­nom­me­nen Wirklichkeit sogleich zur Wahrheit wird.

Text aus­klap­pen

22.11.2026, 11:30 Uhr

Performance

Anna Bella Eschengerd

Eingelebt