Skip to content Skip to footer

Kommende Matineen

Fünf Ausstellungen pro Jahr ermög­li­chen Künstlerische Leitung und Vorstand in ehren­amt­li­cher Tätigkeit ihren Mitgliedern und allen kunst­in­ter­es­sier­ten Bürgerinnen und Bürgern. Ziel aller Unternehmungen ist es, gera­de in einer lau­ten und ober­fläch­li­chen Welt Wege zu zei­gen, Augen zu öff­nen und Sensibilität zu wecken. Neben arri­vier­ten Persönlichkeiten der aktu­el­len Kunstszene wer­den immer wie­der jun­ge Künstlerinnen und Künstler auf­ge­for­dert, ihre Arbeiten in der Öffentlichkeit vor­zu­stel­len. Kunst in der Diskussion ist eine Schule für Toleranz. Lesungen, musi­ka­li­sche Veranstaltungen und Themenabende erwei­tern das anspruchs­vol­le Angebot des Kunstvereins Oerlinghausen.

11.01.–22.02.2026

Ausstellung

Wolfgang Troschke

Malerische Innovationen

Die Kunst des (frü­he­ren) Hochschullehrers, Grafikers und Malers Wolfgang ‚Iki‘ Troschke, 1947 in Hilmarshausen gebo­ren, war bis­her immer eine außer­ge­wöhn­li­che Mischung von mytho­lo­gi­scher Ikonografie und male­risch-zeich­­ne­ri­­scher Improvisation – beein­flusst von den Meistern des deut­schen Informel, die er zu einem gro­ßen Teil per­sön­lich kann­te und die er zu neu­er Blüte führ­te: in Geschichten um Zeichen, die die Betrachtenden immer wie­der neu in Kreuzen, Schiffen, Schilden, Toren, Gittern oder Masken zu erken­nen glau­ben und die sich im nächs­ten Augenblick der Erkenntnis wie­der ent­zie­hen.
Jetzt gibt es zur gro­ßen Überraschung von allen, die ihn ken­nen, einen ‚neu­en Troschke‘, der in sei­ner Kunst zwar immer noch nicht von der ursprüng­lich wei­ßen, unbe­fleck­ten Leinwand aus­geht, son­dern sich von vor­ge­fun­de­nen Spuren auf der zuvor grun­dier­ten Leinwand oder von auf der Druckplatte vor­han­de­nen Spuren zur Entscheidungsfindung und zum Freudenfest der Farben und Formen im Bild anre­gen lässt, jedoch farb­lich und struk­tu­rell ganz anders als bis­her:
Neue wun­der­ba­re Kunstwerke in uner­war­te­ten Farben und Formen ent­ste­hen seit zwei, drei Jahren in dem für ihn typi­schen ‚Troschke-Verfahren‘: der neue Troschke!

Text aus­klap­pen

01.03.–26.04.2026

Ausstellung

Veit Mette

Gewissheiten

Mit die­ser Ausstellung prä­sen­tiert der Kunstverein neue Arbeiten des Bielefelder Fotografen Veit Mette (Jahrgang 1961). Seine doku­men­ta­ri­schen Bilder sind als Momentaufnahmen die foto­gra­fi­sche Biografie einer Stadt: Bielefeld. Sie hal­ten künst­le­risch fest, was sonst im Strom der Zeit ver­lo­ren geht. Den Menschen in die­ser Stadt zei­gen sie, wer sie waren und wer sie gewor­den sind. Ob nun mit sei­nen groß­for­ma­ti­gen Bildern in der Universität, den Fotografien von Menschen aus Bethel, die auf einem Stadtbahnzug durch Bielefeld unter­wegs sind, oder mit den zahl­rei­chen ande­ren Kunstprojekten Mettes – stets liegt ihrer Präsenz der Wunsch zugrun­de, die Kunst in den Alltag der Menschen hin­ein­zu­ho­len.
Mit den gesell­schaft­li­chen Brüchen – sei­en es Probleme der fort­schrei­ten­den Urbanisierung, der öko­lo­gi­schen Krise oder radi­ka­le poli­ti­sche Verwerfungen – sind uns allen alte Gewissheiten abhan­den­ge­kom­men. Wie bei einem Seismografen hat Veit Mettes Kunst sich ver­än­dert und die Form einer Suchbewegung ange­nom­men. Mithilfe von Mehrfachbelichtungen setzt er Bildwelten in Bewegung, die das Unscharfe und Ungewisse die­ser Suche aus­drü­cken. Die Grenze zwi­schen Fotografie, gra­fi­scher Darstellung oder Malerei wird dabei über­schrit­ten und stellt den Versuch dar, die Suche nach neu­en Gewissheiten zu einer all­ge­mei­nen, zu einer gemein­sa­men Sache zu machen.

Text aus­klap­pen

15.03.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Gisela Burkamp

Kunst-Geschichte in Oerlinghausen

Gisela Burkamp, 1941 in Berlin gebo­ren, 1962 Abitur und Beginn des zwei­jäh­ri­gen Volontariats bei der Westfälischen Zeitung in Bielefeld. 1964 Heirat mit Dieter Burkamp, zwei Kinder. Seit 1970 freie Journalistin für Kunstkritik. Ab 1986 Studium der Kunstgeschichte, Publizistik und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, 1996 Magisterabschluss. 1980 bis 2010 Künstlerische Leiterin des Kunstvereins Oerlinghausen. Freie Kuratorin und Publizistin.

„Haus unse­res Gedächtnisses“
Diese Zeilen aus einem Gedicht von Zygmunt Januszewski für die Gemeinschaftsausstellung mit Fred Schierenbeck – Haus im Haus – steht pro­gram­ma­tisch für 50 Jahre Kunstverein Oerlinghausen. Kunstverein ist Bürgerinitiative, und genau des­halb ent­stand ein Kunstverein in Oerlinghausen. An die Anfänge, die Begeisterung und die Schwierigkeiten, die Arbeit, die Rückschläge und die Erfolge sei in einem Rückblick erin­nert. Das gilt auch für die Personen, die Gründung und Fortbestand ermög­licht haben. Dass die ehe­ma­li­ge Synagoge, seit 1980 Domizil des Kunstvereins, über­haupt zu einem Haus des Gedächtnisses wer­den konn­te, ist ein Gemeinschaftswerk der Mitglieder, aber auch von poli­ti­schen Kräften in Oerlinghausen, die sich für die Erhaltung und spä­ter die Renovierung ein­ge­setzt haben.
Kunst und Erinnerung – in den Jahresprogrammen des Kunstvereins sind sie seit Beginn vor 50 Jahren ent­schei­den­de Vorgaben. Besondere Beispiele sol­len die gelun­ge­ne Balance zwi­schen bei­den Kräften bele­gen.

Text aus­klap­pen

22.03.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Karl Banghard

Nazis im Wolfspelz

Kulturkampf ist nicht allein ein poli­ti­sches Instrument der extre­men Rechten. Der Hang zum Kulturkampf hat dar­über hin­aus tie­fe ideo­lo­gi­sche und psy­cho­lo­gi­sche Wurzeln. Das gilt ins­be­son­de­re für die Vorzeit: Frühgeschichtsthemen sind in der extre­men Rechten ein Anzeiger für Radikalisierung. In der Öffentlichkeit wer­den sie dage­gen als harm­lo­ser Spleen wahr­ge­nom­men. Wenn etwa ein Politstar wie Björn Höcke als „Hermann der Cherusker“ ange­kün­digt ist, wird das nicht als pein­lich, son­dern als nahe­zu nor­mal hin­ge­nom­men. Dieses „nahe­zu nor­mal“ hat es in sich. Denn die extrem rech­te Frühgeschichtserzählung bie­tet mehr als schlech­te Archäologie für ein­fa­che Gemüter. Es geht um die seri­el­le Produktion von Sinn, um die Entwicklung einer eige­nen Sprache. Ausgehend vom Versprechen, den Menschen in ein ursprüng­li­ches, bar­ba­ri­sches, gebor­ge­nes und wider­spruchs­frei­es Sein zurück­zu­ver­set­zen, wer­den völ­ki­sche Kernerzählungen wei­ter­ge­ge­ben. Frühgeschichte ist in der Szene omni­prä­sent: In den Medien, in Outfits, in der Musik, in der Religiosität, in den Symbolen, in der Kaderschulung, selbst in der poli­ti­schen Programmatik spielt es eine zen­tra­le Rolle. Geboten wird eine Erzählung, deren Kernaussagen im Jahr 1945 ein­ge­fro­ren zu sein schei­nen. So kom­men völ­ki­sche Saatbomben in Kommunikationsräume, die der extre­men Rechten ansons­ten ver­schlos­sen sind. Saatbomben mit guten Chancen, poli­ti­sche Blüten zu trei­ben. Denn Geschichte ver­spricht die Erklärung, wie es zu unse­rer heu­ti­gen Gesellschaft gekom­men ist. Extrem rech­ten Strategen ist das sehr bewusst, wie bei kei­nem ande­ren poli­ti­schen Lager spielt dort Geschichtspolitik eine zen­tra­le Rolle – und das nicht irgend­wo, son­dern über­all, auch in der Nachbarschaft der Alten Synagoge Oerlinghausen.

Der Referent Karl Banghard lei­tet seit über 20 Jahren das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen. Zuvor ver­ant­wor­te­te er den Aufbau einer mit­tel­al­ter­li­chen Burg, den Aufbau des Federseemuseums und des neu­en Pfahlbaumuseums am Bodensee. Er hat in Bonn und Heidelberg prä­his­to­ri­sche und christ­li­che Archäologie sowie Mongolistik stu­diert.

Text aus­klap­pen

17.05.–12.07.2026

Ausstellung

Bruno Raetsch

Friends

Bruno Raetsch, 1962 gebo­ren in Neuß und auf­ge­wach­sen in Potsdam, ist Professor für Bildhauerei/Figur an der Burg Giebichenstein und Leiter der gleich­na­mi­gen Klasse. Er ver­tritt hier eine Kunstrichtung, bei der man den tra­di­tio­nel­len Begriff der Bildhauerei, bei der ein Handwerker „ein Bild aus dem Stein oder Holz ‚haut‘“, getrost über Bord wer­fen kann. Bruno Raetsch ist künst­le­risch voll­kom­men eigen­stän­dig, frei von Konventionen und fähig, Stimmungen, Gefühle, Gedanken und Erinnerungen plas­ti­sche Gestalt zu ver­lei­hen – in drei­di­men­sio­nal wir­ken­den Zeichnungen von Seelenlandschaften, sur­rea­lis­tisch anmu­ten­den und oft­mals auch gesell­schafts­kri­ti­schen Holzskulpturen, durch raum­grei­fen­de drei­di­men­sio­na­le Installationen und durch Plastiken aus Ton, Beton und ande­ren Materialien, aus denen er auch Bronzeplastiken gießt. „In den male­ri­schen und plas­ti­schen Arbeiten steckt eine unheim­lich geball­te rohe Energie – wie bei Eichen im Gegenwind“, schreibt der in London leben­de Hans Stofer, über Raetschs Kunst: „Diese Energie brei­tet sich über die Oberflächen bis zum Objekt- bzw. Bildrand aus, an dem sie sich zu ver­krus­te­ten, dunk­len und schat­ten­ar­ti­gen Gestalten ver­fes­tigt. Die Malerei wird plas­tisch, die Plastiken wer­den male­risch“ – und die Kunst wirkt wie lebend.

Text aus­klap­pen

31.05.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Prof. Claudia Rohrmoser

Kunst, Digital Media und KI

Prof. Claudia Rohrmoser, 1977 in Salzburg gebo­ren, lehrt Motion Design und Mediale Szenografie am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Bielefeld (HSBI). Im Jahr 2019 grün­de­te sie die Studienrichtung Digital Media and Experiment, die sich seit­her als zukunfts­wei­sen­des gestal­te­ri­sches Aushängeschild der HSBI eta­bliert hat. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie als Medienkünstlerin in Theater‑, Konzert- und insti­tu­tio­nel­len Kontexten elek­tro­ni­scher Kunst tätig. Ihre Arbeiten bewe­gen sich im Grenz- und Zwischenraum von Film, Musik und Bühne. In kri­ti­scher Auseinandersetzung mit den unter­schied­li­chen Zeitlichkeiten mensch­li­cher Wahrnehmung sowie öko­lo­gi­schen Transformationsprozessen ent­wi­ckelt sie räum­li­che Bildinszenierungen, die Bewegtbild als Expanded Cinema, audio­vi­su­el­le Konzertperformance oder orts­be­zo­ge­nes Projection Mapping erfahr­bar machen. Ihre Arbeiten wur­den inter­na­tio­nal gezeigt, unter ande­rem bei Mutek Festival Tokio, an der Stanford University, im Hamburger Bahnhof Berlin, bei den Salzburger Osterfestspielen, der Ars Electronica sowie am Theater Bielefeld. Sie stu­dier­te MultiMediaArt mit Diplom in Computeranimation an der Fachhochschule Salzburg sowie Medienkunst bei Prof. Maria Vedder und Narrativen Film bei Prof. Jutta Brückner an der UdK Berlin. Derzeit forscht sie im Rahmen eines PhD-Programms für künst­le­ri­sche Forschung an der Universität Mozarteum Salzburg zur räum­­lich-kör­­per­­li­chen Wirkung von immersi­ver Medienkunst.

Text aus­klap­pen

14.06.2026, 11:30 Uhr

Konzert

MA NAVU

Konzert

18.07.2026, 11:30 Uhr

Event

Sommerfest im Kunstverein

Festakt mit Festvortrag, Band, Essen und Trinken

31.08.–12.10.2026

Ausstellung

Beate Haupt

Begegnung mit Moses

Für ihre Ausstellung in der Alten Synagoge erar­bei­te­te die in Braunschweig leben­de und arbei­ten­de Künstlerin Beate Haupt, 1966 in Wolfenbüttel gebo­ren, die Werkreihe Begegnung mit Moses. Sie ent­wi­ckel­te sich aus einem Bild, das sie über Jahre im Kopf hat­te und das beim Schwimmen im Mittelmeer ent­stan­den war: Ein jun­ger Mann mit lan­gen Haaren stand im Wasser. Ein leich­ter Brustansatz ver­wisch­te die deut­li­che Zuordnung zum Geschlecht. Ein moder­ner Mann und doch wie aus einem alten Gemälde, glei­ßend ein­ge­hüllt von einem fah­len Hellviolett des Wassers. Diesen Mann will sie zei­gen, einen Moses der heu­ti­gen Zeit, stark und schwach zugleich, mit dem Wasser kämp­fend, sich ver­ängs­tigt umschau­end, stolz in die Fluten schrei­tend, das Wasser weg­pus­tend, schwim­mend, trei­bend. Beate Haupt gibt der bibli­schen Erzählung vom Zerteilen des Wassers und des Hindurchschreitens bewusst kei­nen Raum. Sie möch­te eine all­täg­li­che Geschichte zei­gen – so, wie sie heu­te statt­fin­det, auf der gan­zen Welt.

Text aus­klap­pen

27.09.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Christina Végh

Kunstvereine und zeitgenössische Kunst

04.10.2026, 11:30 Uhr

Konzert

Jenny Meyer

Konzert mit Harfe

Herbst 2026

Buchpräsentation

Jürgen Hartmann, Isolde Müller-Borchert und Prof. Dr. Andreas Beaugrand

Neue Geschichte der Juden in Oerlinghausen

Die ver­schie­de­nen Synagogen von Oerlinghausen ste­hen im Mittelpunkt die­ser Veröffentlichung. Anhand ihrer Entstehung, ihrer bau­li­chen Veränderungen und ihrer Nutzung erzählt es die Geschichte eines Ortes, an dem jüdi­sches Leben über rund 250 Jahre hin­weg sicht­bar war – im Alltag wie im Ortsbild. Grundlage sind neu erschlos­se­ne Archivquellen, dar­un­ter bis­lang kaum aus­ge­wer­te­te Gemeinderechnungen und Verwaltungsakten. Sie erlau­ben es, die Geschichte der Oerlinghauser Synagogen seit dem 18. Jahrhundert erst­mals weit­ge­hend geschlos­sen nach­zu­zeich­nen.

Im Zentrum ste­hen die unter­schied­li­chen Synagogen: frü­he Betstuben in pri­va­ten oder ange­mie­te­ten Räumen ab der Mitte des 18. Jahrhunderts, dann zwei schlich­te Bauten und schließ­lich der reprä­sen­ta­ti­ve Neubau des spä­ten 19. Jahrhunderts an der Tönsbergstraße. Diese Synagogen erzäh­len zugleich von der Entwicklung der jüdi­schen Gemeinschaft vor Ort. Deutlich wer­den inner­jü­di­sche Konflikte, reli­giö­se Orientierungen und sozia­le Veränderungen.

Darüber hin­aus nimmt die Veröffentlichung die Umgebung in den Blick, in der die­se Synagogen ent­stan­den und bestan­den. Fragen von Integration und Ausgrenzung, der wach­sen­de Antisemitismus und staat­li­che Vorgaben wirk­ten sich direkt auf ihre Geschichte aus. Am Ende steht die beson­de­re Frage, war­um die Synagoge – anders als vie­le ande­re – den Nationalsozialismus bau­lich weit­ge­hend über­stan­den hat und sie bis heu­te als Zeugnis der jüdi­schen Geschichte Oerlinghausens erhal­ten ist.

Text aus­klap­pen

08.11.–20.12.2026

Ausstellung

Daniel Wagenblast

Mensch und Raum

Daniel Wagenblast, 1963 in Schwäbisch Gmünd gebo­ren, ist ein Meister im Umgang mit Holz. Sein Thema ist seit sei­nem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart der Mensch in sei­ner Beziehung zur Welt – sei­en es Pistolen, Tiere, die Weltkugel, ein Auto oder eine Kirche, ein Panzer, ein Haus, ein Mann oder eine Frau. All die­se Akteure in Wagenblasts Skulpturen erzäh­len Geschichten von Größenverschiebungen und wun­der­sa­men Beziehungen zwi­schen der Welt und den Menschen und ihren Dingen: der Mensch als ein Suchender, ein Ausschauhaltender, ein Träumer am Abgrund oder einer, der als Held die Welt erobert. Eine kom­ple­xe Welt, ein gan­zer Kosmos wird mit ein­fa­chen Mitteln geschaf­fen. Seine Figuren sind eher pro­to­ty­pisch und, nicht unge­wöhn­lich, an der Figur des Künstlers ori­en­tiert. Die bewusst belas­se­ne Rauheit der Oberfläche nimmt viel von einem etwa illu­sio­nis­ti­schen Eindruck weg – es ist eben die Wirklichkeit des Künstlers, die uns in den Arbeiten begeg­net, die im Abstand zu der von uns wahr­ge­nom­me­nen Wirklichkeit sogleich zur Wahrheit wird.

Text aus­klap­pen

22.11.2026, 11:30 Uhr

Performance

Anna Bella Eschengerd

Eingelebt

11.01.–22.02.2026

Ausstellung

Wolfgang Troschke

Malerische Innovationen

Die Kunst des (frü­he­ren) Hochschullehrers, Grafikers und Malers Wolfgang ‚Iki‘ Troschke, 1947 in Hilmarshausen gebo­ren, war bis­her immer eine außer­ge­wöhn­li­che Mischung von mytho­lo­gi­scher Ikonografie und male­risch-zeich­­ne­ri­­scher Improvisation – beein­flusst von den Meistern des deut­schen Informel, die er zu einem gro­ßen Teil per­sön­lich kann­te und die er zu neu­er Blüte führ­te: in Geschichten um Zeichen, die die Betrachtenden immer wie­der neu in Kreuzen, Schiffen, Schilden, Toren, Gittern oder Masken zu erken­nen glau­ben und die sich im nächs­ten Augenblick der Erkenntnis wie­der ent­zie­hen.
Jetzt gibt es zur gro­ßen Überraschung von allen, die ihn ken­nen, einen ‚neu­en Troschke‘, der in sei­ner Kunst zwar immer noch nicht von der ursprüng­lich wei­ßen, unbe­fleck­ten Leinwand aus­geht, son­dern sich von vor­ge­fun­de­nen Spuren auf der zuvor grun­dier­ten Leinwand oder von auf der Druckplatte vor­han­de­nen Spuren zur Entscheidungsfindung und zum Freudenfest der Farben und Formen im Bild anre­gen lässt, jedoch farb­lich und struk­tu­rell ganz anders als bis­her:
Neue wun­der­ba­re Kunstwerke in uner­war­te­ten Farben und Formen ent­ste­hen seit zwei, drei Jahren in dem für ihn typi­schen ‚Troschke-Verfahren‘: der neue Troschke!

Text aus­klap­pen

01.03.–26.04.2026

Ausstellung

Veit Mette

Gewissheiten

Mit die­ser Ausstellung prä­sen­tiert der Kunstverein neue Arbeiten des Bielefelder Fotografen Veit Mette (Jahrgang 1961). Seine doku­men­ta­ri­schen Bilder sind als Momentaufnahmen die foto­gra­fi­sche Biografie einer Stadt: Bielefeld. Sie hal­ten künst­le­risch fest, was sonst im Strom der Zeit ver­lo­ren geht. Den Menschen in die­ser Stadt zei­gen sie, wer sie waren und wer sie gewor­den sind. Ob nun mit sei­nen groß­for­ma­ti­gen Bildern in der Universität, den Fotografien von Menschen aus Bethel, die auf einem Stadtbahnzug durch Bielefeld unter­wegs sind, oder mit den zahl­rei­chen ande­ren Kunstprojekten Mettes – stets liegt ihrer Präsenz der Wunsch zugrun­de, die Kunst in den Alltag der Menschen hin­ein­zu­ho­len.
Mit den gesell­schaft­li­chen Brüchen – sei­en es Probleme der fort­schrei­ten­den Urbanisierung, der öko­lo­gi­schen Krise oder radi­ka­le poli­ti­sche Verwerfungen – sind uns allen alte Gewissheiten abhan­den­ge­kom­men. Wie bei einem Seismografen hat Veit Mettes Kunst sich ver­än­dert und die Form einer Suchbewegung ange­nom­men. Mithilfe von Mehrfachbelichtungen setzt er Bildwelten in Bewegung, die das Unscharfe und Ungewisse die­ser Suche aus­drü­cken. Die Grenze zwi­schen Fotografie, gra­fi­scher Darstellung oder Malerei wird dabei über­schrit­ten und stellt den Versuch dar, die Suche nach neu­en Gewissheiten zu einer all­ge­mei­nen, zu einer gemein­sa­men Sache zu machen.

Text aus­klap­pen

15.03.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Gisela Burkamp

Kunst-Geschichte in Oerlinghausen

Gisela Burkamp, 1941 in Berlin gebo­ren, 1962 Abitur und Beginn des zwei­jäh­ri­gen Volontariats bei der Westfälischen Zeitung in Bielefeld. 1964 Heirat mit Dieter Burkamp, zwei Kinder. Seit 1970 freie Journalistin für Kunstkritik. Ab 1986 Studium der Kunstgeschichte, Publizistik und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, 1996 Magisterabschluss. 1980 bis 2010 Künstlerische Leiterin des Kunstvereins Oerlinghausen. Freie Kuratorin und Publizistin.

„Haus unse­res Gedächtnisses“
Diese Zeilen aus einem Gedicht von Zygmunt Januszewski für die Gemeinschaftsausstellung mit Fred Schierenbeck – Haus im Haus – steht pro­gram­ma­tisch für 50 Jahre Kunstverein Oerlinghausen. Kunstverein ist Bürgerinitiative, und genau des­halb ent­stand ein Kunstverein in Oerlinghausen. An die Anfänge, die Begeisterung und die Schwierigkeiten, die Arbeit, die Rückschläge und die Erfolge sei in einem Rückblick erin­nert. Das gilt auch für die Personen, die Gründung und Fortbestand ermög­licht haben. Dass die ehe­ma­li­ge Synagoge, seit 1980 Domizil des Kunstvereins, über­haupt zu einem Haus des Gedächtnisses wer­den konn­te, ist ein Gemeinschaftswerk der Mitglieder, aber auch von poli­ti­schen Kräften in Oerlinghausen, die sich für die Erhaltung und spä­ter die Renovierung ein­ge­setzt haben.
Kunst und Erinnerung – in den Jahresprogrammen des Kunstvereins sind sie seit Beginn vor 50 Jahren ent­schei­den­de Vorgaben. Besondere Beispiele sol­len die gelun­ge­ne Balance zwi­schen bei­den Kräften bele­gen.

Text aus­klap­pen

22.03.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Karl Banghard

Nazis im Wolfspelz

Kulturkampf ist nicht allein ein poli­ti­sches Instrument der extre­men Rechten. Der Hang zum Kulturkampf hat dar­über hin­aus tie­fe ideo­lo­gi­sche und psy­cho­lo­gi­sche Wurzeln. Das gilt ins­be­son­de­re für die Vorzeit: Frühgeschichtsthemen sind in der extre­men Rechten ein Anzeiger für Radikalisierung. In der Öffentlichkeit wer­den sie dage­gen als harm­lo­ser Spleen wahr­ge­nom­men. Wenn etwa ein Politstar wie Björn Höcke als „Hermann der Cherusker“ ange­kün­digt ist, wird das nicht als pein­lich, son­dern als nahe­zu nor­mal hin­ge­nom­men. Dieses „nahe­zu nor­mal“ hat es in sich. Denn die extrem rech­te Frühgeschichtserzählung bie­tet mehr als schlech­te Archäologie für ein­fa­che Gemüter. Es geht um die seri­el­le Produktion von Sinn, um die Entwicklung einer eige­nen Sprache. Ausgehend vom Versprechen, den Menschen in ein ursprüng­li­ches, bar­ba­ri­sches, gebor­ge­nes und wider­spruchs­frei­es Sein zurück­zu­ver­set­zen, wer­den völ­ki­sche Kernerzählungen wei­ter­ge­ge­ben. Frühgeschichte ist in der Szene omni­prä­sent: In den Medien, in Outfits, in der Musik, in der Religiosität, in den Symbolen, in der Kaderschulung, selbst in der poli­ti­schen Programmatik spielt es eine zen­tra­le Rolle. Geboten wird eine Erzählung, deren Kernaussagen im Jahr 1945 ein­ge­fro­ren zu sein schei­nen. So kom­men völ­ki­sche Saatbomben in Kommunikationsräume, die der extre­men Rechten ansons­ten ver­schlos­sen sind. Saatbomben mit guten Chancen, poli­ti­sche Blüten zu trei­ben. Denn Geschichte ver­spricht die Erklärung, wie es zu unse­rer heu­ti­gen Gesellschaft gekom­men ist. Extrem rech­ten Strategen ist das sehr bewusst, wie bei kei­nem ande­ren poli­ti­schen Lager spielt dort Geschichtspolitik eine zen­tra­le Rolle – und das nicht irgend­wo, son­dern über­all, auch in der Nachbarschaft der Alten Synagoge Oerlinghausen.

Der Referent Karl Banghard lei­tet seit über 20 Jahren das Archäologische Freilichtmuseum Oerlinghausen. Zuvor ver­ant­wor­te­te er den Aufbau einer mit­tel­al­ter­li­chen Burg, den Aufbau des Federseemuseums und des neu­en Pfahlbaumuseums am Bodensee. Er hat in Bonn und Heidelberg prä­his­to­ri­sche und christ­li­che Archäologie sowie Mongolistik stu­diert.

Text aus­klap­pen

17.05.–12.07.2026

Ausstellung

Bruno Raetsch

Friends

Bruno Raetsch, 1962 gebo­ren in Neuß und auf­ge­wach­sen in Potsdam, ist Professor für Bildhauerei/Figur an der Burg Giebichenstein und Leiter der gleich­na­mi­gen Klasse. Er ver­tritt hier eine Kunstrichtung, bei der man den tra­di­tio­nel­len Begriff der Bildhauerei, bei der ein Handwerker „ein Bild aus dem Stein oder Holz ‚haut‘“, getrost über Bord wer­fen kann. Bruno Raetsch ist künst­le­risch voll­kom­men eigen­stän­dig, frei von Konventionen und fähig, Stimmungen, Gefühle, Gedanken und Erinnerungen plas­ti­sche Gestalt zu ver­lei­hen – in drei­di­men­sio­nal wir­ken­den Zeichnungen von Seelenlandschaften, sur­rea­lis­tisch anmu­ten­den und oft­mals auch gesell­schafts­kri­ti­schen Holzskulpturen, durch raum­grei­fen­de drei­di­men­sio­na­le Installationen und durch Plastiken aus Ton, Beton und ande­ren Materialien, aus denen er auch Bronzeplastiken gießt. „In den male­ri­schen und plas­ti­schen Arbeiten steckt eine unheim­lich geball­te rohe Energie – wie bei Eichen im Gegenwind“, schreibt der in London leben­de Hans Stofer, über Raetschs Kunst: „Diese Energie brei­tet sich über die Oberflächen bis zum Objekt- bzw. Bildrand aus, an dem sie sich zu ver­krus­te­ten, dunk­len und schat­ten­ar­ti­gen Gestalten ver­fes­tigt. Die Malerei wird plas­tisch, die Plastiken wer­den male­risch“ – und die Kunst wirkt wie lebend.

Text aus­klap­pen

31.05.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Prof. Claudia Rohrmoser

Kunst, Digital Media und KI

Prof. Claudia Rohrmoser, 1977 in Salzburg gebo­ren, lehrt Motion Design und Mediale Szenografie am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Bielefeld (HSBI). Im Jahr 2019 grün­de­te sie die Studienrichtung Digital Media and Experiment, die sich seit­her als zukunfts­wei­sen­des gestal­te­ri­sches Aushängeschild der HSBI eta­bliert hat. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie als Medienkünstlerin in Theater‑, Konzert- und insti­tu­tio­nel­len Kontexten elek­tro­ni­scher Kunst tätig. Ihre Arbeiten bewe­gen sich im Grenz- und Zwischenraum von Film, Musik und Bühne. In kri­ti­scher Auseinandersetzung mit den unter­schied­li­chen Zeitlichkeiten mensch­li­cher Wahrnehmung sowie öko­lo­gi­schen Transformationsprozessen ent­wi­ckelt sie räum­li­che Bildinszenierungen, die Bewegtbild als Expanded Cinema, audio­vi­su­el­le Konzertperformance oder orts­be­zo­ge­nes Projection Mapping erfahr­bar machen. Ihre Arbeiten wur­den inter­na­tio­nal gezeigt, unter ande­rem bei Mutek Festival Tokio, an der Stanford University, im Hamburger Bahnhof Berlin, bei den Salzburger Osterfestspielen, der Ars Electronica sowie am Theater Bielefeld. Sie stu­dier­te MultiMediaArt mit Diplom in Computeranimation an der Fachhochschule Salzburg sowie Medienkunst bei Prof. Maria Vedder und Narrativen Film bei Prof. Jutta Brückner an der UdK Berlin. Derzeit forscht sie im Rahmen eines PhD-Programms für künst­le­ri­sche Forschung an der Universität Mozarteum Salzburg zur räum­­lich-kör­­per­­li­chen Wirkung von immersi­ver Medienkunst.

Text aus­klap­pen

14.06.2026, 11:30 Uhr

Konzert

MA NAVU

Konzert

18.07.2026, 11:30 Uhr

Event

Sommerfest im Kunstverein

Festakt mit Festvortrag, Band, Essen und Trinken

31.08.–12.10.2026

Ausstellung

Beate Haupt

Begegnung mit Moses

Für ihre Ausstellung in der Alten Synagoge erar­bei­te­te die in Braunschweig leben­de und arbei­ten­de Künstlerin Beate Haupt, 1966 in Wolfenbüttel gebo­ren, die Werkreihe Begegnung mit Moses. Sie ent­wi­ckel­te sich aus einem Bild, das sie über Jahre im Kopf hat­te und das beim Schwimmen im Mittelmeer ent­stan­den war: Ein jun­ger Mann mit lan­gen Haaren stand im Wasser. Ein leich­ter Brustansatz ver­wisch­te die deut­li­che Zuordnung zum Geschlecht. Ein moder­ner Mann und doch wie aus einem alten Gemälde, glei­ßend ein­ge­hüllt von einem fah­len Hellviolett des Wassers. Diesen Mann will sie zei­gen, einen Moses der heu­ti­gen Zeit, stark und schwach zugleich, mit dem Wasser kämp­fend, sich ver­ängs­tigt umschau­end, stolz in die Fluten schrei­tend, das Wasser weg­pus­tend, schwim­mend, trei­bend. Beate Haupt gibt der bibli­schen Erzählung vom Zerteilen des Wassers und des Hindurchschreitens bewusst kei­nen Raum. Sie möch­te eine all­täg­li­che Geschichte zei­gen – so, wie sie heu­te statt­fin­det, auf der gan­zen Welt.

Text aus­klap­pen

27.09.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Christina Végh

Kunstvereine und zeitgenössische Kunst

04.10.2026, 11:30 Uhr

Konzert

Jenny Meyer

Konzert mit Harfe

Herbst 2026

Buchpräsentation

Jürgen Hartmann, Isolde Müller-Borchert und Prof. Dr. Andreas Beaugrand

Neue Geschichte der Juden in Oerlinghausen

Die ver­schie­de­nen Synagogen von Oerlinghausen ste­hen im Mittelpunkt die­ser Veröffentlichung. Anhand ihrer Entstehung, ihrer bau­li­chen Veränderungen und ihrer Nutzung erzählt es die Geschichte eines Ortes, an dem jüdi­sches Leben über rund 250 Jahre hin­weg sicht­bar war – im Alltag wie im Ortsbild. Grundlage sind neu erschlos­se­ne Archivquellen, dar­un­ter bis­lang kaum aus­ge­wer­te­te Gemeinderechnungen und Verwaltungsakten. Sie erlau­ben es, die Geschichte der Oerlinghauser Synagogen seit dem 18. Jahrhundert erst­mals weit­ge­hend geschlos­sen nach­zu­zeich­nen.

Im Zentrum ste­hen die unter­schied­li­chen Synagogen: frü­he Betstuben in pri­va­ten oder ange­mie­te­ten Räumen ab der Mitte des 18. Jahrhunderts, dann zwei schlich­te Bauten und schließ­lich der reprä­sen­ta­ti­ve Neubau des spä­ten 19. Jahrhunderts an der Tönsbergstraße. Diese Synagogen erzäh­len zugleich von der Entwicklung der jüdi­schen Gemeinschaft vor Ort. Deutlich wer­den inner­jü­di­sche Konflikte, reli­giö­se Orientierungen und sozia­le Veränderungen.

Darüber hin­aus nimmt die Veröffentlichung die Umgebung in den Blick, in der die­se Synagogen ent­stan­den und bestan­den. Fragen von Integration und Ausgrenzung, der wach­sen­de Antisemitismus und staat­li­che Vorgaben wirk­ten sich direkt auf ihre Geschichte aus. Am Ende steht die beson­de­re Frage, war­um die Synagoge – anders als vie­le ande­re – den Nationalsozialismus bau­lich weit­ge­hend über­stan­den hat und sie bis heu­te als Zeugnis der jüdi­schen Geschichte Oerlinghausens erhal­ten ist.

Text aus­klap­pen

08.11.–20.12.2026

Ausstellung

Daniel Wagenblast

Mensch und Raum

Daniel Wagenblast, 1963 in Schwäbisch Gmünd gebo­ren, ist ein Meister im Umgang mit Holz. Sein Thema ist seit sei­nem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart der Mensch in sei­ner Beziehung zur Welt – sei­en es Pistolen, Tiere, die Weltkugel, ein Auto oder eine Kirche, ein Panzer, ein Haus, ein Mann oder eine Frau. All die­se Akteure in Wagenblasts Skulpturen erzäh­len Geschichten von Größenverschiebungen und wun­der­sa­men Beziehungen zwi­schen der Welt und den Menschen und ihren Dingen: der Mensch als ein Suchender, ein Ausschauhaltender, ein Träumer am Abgrund oder einer, der als Held die Welt erobert. Eine kom­ple­xe Welt, ein gan­zer Kosmos wird mit ein­fa­chen Mitteln geschaf­fen. Seine Figuren sind eher pro­to­ty­pisch und, nicht unge­wöhn­lich, an der Figur des Künstlers ori­en­tiert. Die bewusst belas­se­ne Rauheit der Oberfläche nimmt viel von einem etwa illu­sio­nis­ti­schen Eindruck weg – es ist eben die Wirklichkeit des Künstlers, die uns in den Arbeiten begeg­net, die im Abstand zu der von uns wahr­ge­nom­me­nen Wirklichkeit sogleich zur Wahrheit wird.

Text aus­klap­pen

22.11.2026, 11:30 Uhr

Performance

Anna Bella Eschengerd

Eingelebt