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Kommende Matineen

Fünf Ausstellungen pro Jahr ermög­li­chen Künstlerische Leitung und Vorstand in ehren­amt­li­cher Tätigkeit ihren Mitgliedern und allen kunst­in­ter­es­sier­ten Bürgerinnen und Bürgern. Ziel aller Unternehmungen ist es, gera­de in einer lau­ten und ober­fläch­li­chen Welt Wege zu zei­gen, Augen zu öff­nen und Sensibilität zu wecken. Neben arri­vier­ten Persönlichkeiten der aktu­el­len Kunstszene wer­den immer wie­der jun­ge Künstlerinnen und Künstler auf­ge­for­dert, ihre Arbeiten in der Öffentlichkeit vor­zu­stel­len. Kunst in der Diskussion ist eine Schule für Toleranz. Lesungen, musi­ka­li­sche Veranstaltungen und Themenabende erwei­tern das anspruchs­vol­le Angebot des Kunstvereins Oerlinghausen.

17.05.–12.07.2026

Ausstellung

Bruno Raetsch

Friends

Bruno Raetsch, 1962 gebo­ren in Neuß und auf­ge­wach­sen in Potsdam, ist Professor für Bildhauerei/Figur an der Burg Giebichenstein und Leiter der gleich­na­mi­gen Klasse. Er ver­tritt hier eine Kunstrichtung, bei der man den tra­di­tio­nel­len Begriff der Bildhauerei, bei der ein Handwerker „ein Bild aus dem Stein oder Holz ‚haut‘“, getrost über Bord wer­fen kann. Bruno Raetsch ist künst­le­risch voll­kom­men eigen­stän­dig, frei von Konventionen und fähig, Stimmungen, Gefühle, Gedanken und Erinnerungen plas­ti­sche Gestalt zu ver­lei­hen – in drei­di­men­sio­nal wir­ken­den Zeichnungen von Seelenlandschaften, sur­rea­lis­tisch anmu­ten­den und oft­mals auch gesell­schafts­kri­ti­schen Holzskulpturen, durch raum­grei­fen­de drei­di­men­sio­na­le Installationen und durch Plastiken aus Ton, Beton und ande­ren Materialien, aus denen er auch Bronzeplastiken gießt. „In den male­ri­schen und plas­ti­schen Arbeiten steckt eine unheim­lich geball­te rohe Energie – wie bei Eichen im Gegenwind“, schreibt der in London leben­de Hans Stofer, über Raetschs Kunst: „Diese Energie brei­tet sich über die Oberflächen bis zum Objekt- bzw. Bildrand aus, an dem sie sich zu ver­krus­te­ten, dunk­len und schat­ten­ar­ti­gen Gestalten ver­fes­tigt. Die Malerei wird plas­tisch, die Plastiken wer­den male­risch“ – und die Kunst wirkt wie lebend.

14.06.2026, 11:30 Uhr

Konzert

MA NAVU

Klezmer-Musik

MA NAVU stammt aus dem Hebräischen, es bedeu­tet: „wie schön“ oder auch: „wie ange­nehm“ und steht für ein außer­or­dent­lich stim­mungs­vol­les wie abwechs­lungs­rei­ches Programm. Die Trio-Besetzung MA NAVU ser­viert ihrem Publikum tra­di­tio­nel­le und neu­zeit­li­che jid­di­sche Tänze und ‑lie­der von Spanien bis nach Osteuropa. Durch ein­fühl­sa­me und phan­ta­sie­vol­le Arrangements erhal­ten sie ihre eige­ne Note.

Mit Geschichten und Wissenswertem füh­ren die Musiker von MA NAVU ihre Zuhörer durch das Programm und eröff­nen Zugänge zu die­ser unge­wöhn­li­chen Mischung aus Klezmer, Folk und Weltmusik.

Für die Musiker, die sich über ihre gemein­sa­me Leidenschaft für die­se Musik gefun­den haben, steht MA NAVU aber auch für Spiel- und Experimentierfreude und Instrumentenreichtum. Akkordeon, Klarinette und Gesang – mal melan­cho­­lisch-zart, mal feu­­rig-lei­­den­­schaf­t­­lich – brin­gen das gesam­te Spektrum der Melodien zum Leuchten, ein­ge­bet­tet in ein abwechs­lungs­rei­ches Gitarrenspiel, getra­gen von sanf­ten Basstönen.

Sibillja Gutmann – Knopfakkordeon, Klarinette, Querflöte, Gesang
Stephan Polster – Kontrabass, Saxophon
Uwe Vogel – Gitarre, Mandoline, Percussion, Gesang

https://www.manavu.org/

18.07.2026, 11:30 Uhr

Event

Sommerfest im Kunstverein

Festakt mit Festvortrag, Band, Essen und Trinken

31.08.–12.10.2026

Ausstellung

Beate Haupt

Begegnung mit Moses

Für ihre Ausstellung in der Alten Synagoge erar­bei­te­te die in Braunschweig leben­de und arbei­ten­de Künstlerin Beate Haupt, 1966 in Wolfenbüttel gebo­ren, die Werkreihe Begegnung mit Moses. Sie ent­wi­ckel­te sich aus einem Bild, das sie über Jahre im Kopf hat­te und das beim Schwimmen im Mittelmeer ent­stan­den war: Ein jun­ger Mann mit lan­gen Haaren stand im Wasser. Ein leich­ter Brustansatz ver­wisch­te die deut­li­che Zuordnung zum Geschlecht. Ein moder­ner Mann und doch wie aus einem alten Gemälde, glei­ßend ein­ge­hüllt von einem fah­len Hellviolett des Wassers. Diesen Mann will sie zei­gen, einen Moses der heu­ti­gen Zeit, stark und schwach zugleich, mit dem Wasser kämp­fend, sich ver­ängs­tigt umschau­end, stolz in die Fluten schrei­tend, das Wasser weg­pus­tend, schwim­mend, trei­bend. Beate Haupt gibt der bibli­schen Erzählung vom Zerteilen des Wassers und des Hindurchschreitens bewusst kei­nen Raum. Sie möch­te eine all­täg­li­che Geschichte zei­gen – so, wie sie heu­te statt­fin­det, auf der gan­zen Welt.

27.09.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Christina Végh

Kunstvereine und zeitgenössische Kunst

04.10.2026, 11:30 Uhr

Konzert

Jenny Meyer

Konzert mit Harfe

Herbst 2026

Buchpräsentation

Jürgen Hartmann, Isolde Müller-Borchert und Prof. Dr. Andreas Beaugrand

Neue Geschichte der Juden in Oerlinghausen

Die ver­schie­de­nen Synagogen von Oerlinghausen ste­hen im Mittelpunkt die­ser Veröffentlichung. Anhand ihrer Entstehung, ihrer bau­li­chen Veränderungen und ihrer Nutzung erzählt es die Geschichte eines Ortes, an dem jüdi­sches Leben über rund 250 Jahre hin­weg sicht­bar war – im Alltag wie im Ortsbild. Grundlage sind neu erschlos­se­ne Archivquellen, dar­un­ter bis­lang kaum aus­ge­wer­te­te Gemeinderechnungen und Verwaltungsakten. Sie erlau­ben es, die Geschichte der Oerlinghauser Synagogen seit dem 18. Jahrhundert erst­mals weit­ge­hend geschlos­sen nach­zu­zeich­nen.

Im Zentrum ste­hen die unter­schied­li­chen Synagogen: frü­he Betstuben in pri­va­ten oder ange­mie­te­ten Räumen ab der Mitte des 18. Jahrhunderts, dann zwei schlich­te Bauten und schließ­lich der reprä­sen­ta­ti­ve Neubau des spä­ten 19. Jahrhunderts an der Tönsbergstraße. Diese Synagogen erzäh­len zugleich von der Entwicklung der jüdi­schen Gemeinschaft vor Ort. Deutlich wer­den inner­jü­di­sche Konflikte, reli­giö­se Orientierungen und sozia­le Veränderungen.

Darüber hin­aus nimmt die Veröffentlichung die Umgebung in den Blick, in der die­se Synagogen ent­stan­den und bestan­den. Fragen von Integration und Ausgrenzung, der wach­sen­de Antisemitismus und staat­li­che Vorgaben wirk­ten sich direkt auf ihre Geschichte aus. Am Ende steht die beson­de­re Frage, war­um die Synagoge – anders als vie­le ande­re – den Nationalsozialismus bau­lich weit­ge­hend über­stan­den hat und sie bis heu­te als Zeugnis der jüdi­schen Geschichte Oerlinghausens erhal­ten ist.

08.11.–20.12.2026

Ausstellung

Daniel Wagenblast

Mensch und Raum

Daniel Wagenblast, 1963 in Schwäbisch Gmünd gebo­ren, ist ein Meister im Umgang mit Holz. Sein Thema ist seit sei­nem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart der Mensch in sei­ner Beziehung zur Welt – sei­en es Pistolen, Tiere, die Weltkugel, ein Auto oder eine Kirche, ein Panzer, ein Haus, ein Mann oder eine Frau. All die­se Akteure in Wagenblasts Skulpturen erzäh­len Geschichten von Größenverschiebungen und wun­der­sa­men Beziehungen zwi­schen der Welt und den Menschen und ihren Dingen: der Mensch als ein Suchender, ein Ausschauhaltender, ein Träumer am Abgrund oder einer, der als Held die Welt erobert. Eine kom­ple­xe Welt, ein gan­zer Kosmos wird mit ein­fa­chen Mitteln geschaf­fen. Seine Figuren sind eher pro­to­ty­pisch und, nicht unge­wöhn­lich, an der Figur des Künstlers ori­en­tiert. Die bewusst belas­se­ne Rauheit der Oberfläche nimmt viel von einem etwa illu­sio­nis­ti­schen Eindruck weg – es ist eben die Wirklichkeit des Künstlers, die uns in den Arbeiten begeg­net, die im Abstand zu der von uns wahr­ge­nom­me­nen Wirklichkeit sogleich zur Wahrheit wird.

22.11.2026, 11:30 Uhr

Performance

Anna Bella Eschengerd

Eingelebt

17.05.–12.07.2026

Ausstellung

Bruno Raetsch

Friends

Bruno Raetsch, 1962 gebo­ren in Neuß und auf­ge­wach­sen in Potsdam, ist Professor für Bildhauerei/Figur an der Burg Giebichenstein und Leiter der gleich­na­mi­gen Klasse. Er ver­tritt hier eine Kunstrichtung, bei der man den tra­di­tio­nel­len Begriff der Bildhauerei, bei der ein Handwerker „ein Bild aus dem Stein oder Holz ‚haut‘“, getrost über Bord wer­fen kann. Bruno Raetsch ist künst­le­risch voll­kom­men eigen­stän­dig, frei von Konventionen und fähig, Stimmungen, Gefühle, Gedanken und Erinnerungen plas­ti­sche Gestalt zu ver­lei­hen – in drei­di­men­sio­nal wir­ken­den Zeichnungen von Seelenlandschaften, sur­rea­lis­tisch anmu­ten­den und oft­mals auch gesell­schafts­kri­ti­schen Holzskulpturen, durch raum­grei­fen­de drei­di­men­sio­na­le Installationen und durch Plastiken aus Ton, Beton und ande­ren Materialien, aus denen er auch Bronzeplastiken gießt. „In den male­ri­schen und plas­ti­schen Arbeiten steckt eine unheim­lich geball­te rohe Energie – wie bei Eichen im Gegenwind“, schreibt der in London leben­de Hans Stofer, über Raetschs Kunst: „Diese Energie brei­tet sich über die Oberflächen bis zum Objekt- bzw. Bildrand aus, an dem sie sich zu ver­krus­te­ten, dunk­len und schat­ten­ar­ti­gen Gestalten ver­fes­tigt. Die Malerei wird plas­tisch, die Plastiken wer­den male­risch“ – und die Kunst wirkt wie lebend.

14.06.2026, 11:30 Uhr

Konzert

MA NAVU

Klezmer-Musik

MA NAVU stammt aus dem Hebräischen, es bedeu­tet: „wie schön“ oder auch: „wie ange­nehm“ und steht für ein außer­or­dent­lich stim­mungs­vol­les wie abwechs­lungs­rei­ches Programm. Die Trio-Besetzung MA NAVU ser­viert ihrem Publikum tra­di­tio­nel­le und neu­zeit­li­che jid­di­sche Tänze und ‑lie­der von Spanien bis nach Osteuropa. Durch ein­fühl­sa­me und phan­ta­sie­vol­le Arrangements erhal­ten sie ihre eige­ne Note.

Mit Geschichten und Wissenswertem füh­ren die Musiker von MA NAVU ihre Zuhörer durch das Programm und eröff­nen Zugänge zu die­ser unge­wöhn­li­chen Mischung aus Klezmer, Folk und Weltmusik.

Für die Musiker, die sich über ihre gemein­sa­me Leidenschaft für die­se Musik gefun­den haben, steht MA NAVU aber auch für Spiel- und Experimentierfreude und Instrumentenreichtum. Akkordeon, Klarinette und Gesang – mal melan­cho­­lisch-zart, mal feu­­rig-lei­­den­­schaf­t­­lich – brin­gen das gesam­te Spektrum der Melodien zum Leuchten, ein­ge­bet­tet in ein abwechs­lungs­rei­ches Gitarrenspiel, getra­gen von sanf­ten Basstönen.

Sibillja Gutmann – Knopfakkordeon, Klarinette, Querflöte, Gesang
Stephan Polster – Kontrabass, Saxophon
Uwe Vogel – Gitarre, Mandoline, Percussion, Gesang

https://www.manavu.org/

18.07.2026, 11:30 Uhr

Event

Sommerfest im Kunstverein

Festakt mit Festvortrag, Band, Essen und Trinken

31.08.–12.10.2026

Ausstellung

Beate Haupt

Begegnung mit Moses

Für ihre Ausstellung in der Alten Synagoge erar­bei­te­te die in Braunschweig leben­de und arbei­ten­de Künstlerin Beate Haupt, 1966 in Wolfenbüttel gebo­ren, die Werkreihe Begegnung mit Moses. Sie ent­wi­ckel­te sich aus einem Bild, das sie über Jahre im Kopf hat­te und das beim Schwimmen im Mittelmeer ent­stan­den war: Ein jun­ger Mann mit lan­gen Haaren stand im Wasser. Ein leich­ter Brustansatz ver­wisch­te die deut­li­che Zuordnung zum Geschlecht. Ein moder­ner Mann und doch wie aus einem alten Gemälde, glei­ßend ein­ge­hüllt von einem fah­len Hellviolett des Wassers. Diesen Mann will sie zei­gen, einen Moses der heu­ti­gen Zeit, stark und schwach zugleich, mit dem Wasser kämp­fend, sich ver­ängs­tigt umschau­end, stolz in die Fluten schrei­tend, das Wasser weg­pus­tend, schwim­mend, trei­bend. Beate Haupt gibt der bibli­schen Erzählung vom Zerteilen des Wassers und des Hindurchschreitens bewusst kei­nen Raum. Sie möch­te eine all­täg­li­che Geschichte zei­gen – so, wie sie heu­te statt­fin­det, auf der gan­zen Welt.

27.09.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Christina Végh

Kunstvereine und zeitgenössische Kunst

04.10.2026, 11:30 Uhr

Konzert

Jenny Meyer

Konzert mit Harfe

Herbst 2026

Buchpräsentation

Jürgen Hartmann, Isolde Müller-Borchert und Prof. Dr. Andreas Beaugrand

Neue Geschichte der Juden in Oerlinghausen

Die ver­schie­de­nen Synagogen von Oerlinghausen ste­hen im Mittelpunkt die­ser Veröffentlichung. Anhand ihrer Entstehung, ihrer bau­li­chen Veränderungen und ihrer Nutzung erzählt es die Geschichte eines Ortes, an dem jüdi­sches Leben über rund 250 Jahre hin­weg sicht­bar war – im Alltag wie im Ortsbild. Grundlage sind neu erschlos­se­ne Archivquellen, dar­un­ter bis­lang kaum aus­ge­wer­te­te Gemeinderechnungen und Verwaltungsakten. Sie erlau­ben es, die Geschichte der Oerlinghauser Synagogen seit dem 18. Jahrhundert erst­mals weit­ge­hend geschlos­sen nach­zu­zeich­nen.

Im Zentrum ste­hen die unter­schied­li­chen Synagogen: frü­he Betstuben in pri­va­ten oder ange­mie­te­ten Räumen ab der Mitte des 18. Jahrhunderts, dann zwei schlich­te Bauten und schließ­lich der reprä­sen­ta­ti­ve Neubau des spä­ten 19. Jahrhunderts an der Tönsbergstraße. Diese Synagogen erzäh­len zugleich von der Entwicklung der jüdi­schen Gemeinschaft vor Ort. Deutlich wer­den inner­jü­di­sche Konflikte, reli­giö­se Orientierungen und sozia­le Veränderungen.

Darüber hin­aus nimmt die Veröffentlichung die Umgebung in den Blick, in der die­se Synagogen ent­stan­den und bestan­den. Fragen von Integration und Ausgrenzung, der wach­sen­de Antisemitismus und staat­li­che Vorgaben wirk­ten sich direkt auf ihre Geschichte aus. Am Ende steht die beson­de­re Frage, war­um die Synagoge – anders als vie­le ande­re – den Nationalsozialismus bau­lich weit­ge­hend über­stan­den hat und sie bis heu­te als Zeugnis der jüdi­schen Geschichte Oerlinghausens erhal­ten ist.

08.11.–20.12.2026

Ausstellung

Daniel Wagenblast

Mensch und Raum

Daniel Wagenblast, 1963 in Schwäbisch Gmünd gebo­ren, ist ein Meister im Umgang mit Holz. Sein Thema ist seit sei­nem Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart der Mensch in sei­ner Beziehung zur Welt – sei­en es Pistolen, Tiere, die Weltkugel, ein Auto oder eine Kirche, ein Panzer, ein Haus, ein Mann oder eine Frau. All die­se Akteure in Wagenblasts Skulpturen erzäh­len Geschichten von Größenverschiebungen und wun­der­sa­men Beziehungen zwi­schen der Welt und den Menschen und ihren Dingen: der Mensch als ein Suchender, ein Ausschauhaltender, ein Träumer am Abgrund oder einer, der als Held die Welt erobert. Eine kom­ple­xe Welt, ein gan­zer Kosmos wird mit ein­fa­chen Mitteln geschaf­fen. Seine Figuren sind eher pro­to­ty­pisch und, nicht unge­wöhn­lich, an der Figur des Künstlers ori­en­tiert. Die bewusst belas­se­ne Rauheit der Oberfläche nimmt viel von einem etwa illu­sio­nis­ti­schen Eindruck weg – es ist eben die Wirklichkeit des Künstlers, die uns in den Arbeiten begeg­net, die im Abstand zu der von uns wahr­ge­nom­me­nen Wirklichkeit sogleich zur Wahrheit wird.

22.11.2026, 11:30 Uhr

Performance

Anna Bella Eschengerd

Eingelebt