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Axel Plöger

Sessions. Zeit und Farbe

Malerei

„Das Abbild hat mich nie inter­es­siert, mei­ne Bilder sind Spuren eines Prozesses, der zwi­schen mir und der Leinwand statt­fin­det.“ – Der Detmolder Künstler Axel Plöger stellt in sei­ner Ausstellung einer Arbeit von 1999 aktu­el­le Werke gegen­über und bezeugt so ein für ihn wesent­li­ches pro­zess­ori­en­tier­tes Verständnis von Malerei und Farbe, das seit über fünf­und­drei­ßig Jahren eine Grundlage sei­ner künst­le­ri­schen Arbeit dar­stellt. Die Strukturen und rhyth­mi­schen Linien sei­ner Bilder ent­ste­hen in Schichten und soge­nann­ten Sessions und haben oft einen musi­ka­lisch-impro­vi­sie­ren­den Charakter.

Axel Plöger (1966 gebo­ren in Detmold) leb­te nach sei­nem Studienabschluss an der HbK Kassel für sechs Jahre in Lima und arbei­tet seit­dem als frei­schaf­fen­der Künstler in Detmold. Er ist als Dozent für Malerei an ver­schie­de­nen Akademien tätig.

Zur Ausstellung erscheint im DISPLACE-Verlag, Detmold 2024, der Kunstkatalog Axel Plöger. Reflexionen. Mit Texten von Andreas Beaugrand, Jara Lahme und Axel Plöger, 80 Seiten, Farbe, ISBN 978–3‑00–078981‑6, 20,- Euro (für Kunstvereinsmitglieder 16,- Euro).