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Bruno Raetsch

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Skulptur/Installation

Ausstellungsprogramm

Vernissage
Begrüẞung und Einführung
Kunstgespräch im Kunstverein
Finissage

Bruno Raetsch, 1962 gebo­ren in Neuß und auf­ge­wach­sen in Potsdam, ist Professor für Bildhauerei/Figur an der Burg Giebichenstein und Leiter der gleich­na­mi­gen Klasse. Er ver­tritt hier eine Kunstrichtung, bei der man den tra­di­tio­nel­len Begriff der Bildhauerei, bei der ein Handwerker „ein Bild aus dem Stein oder Holz ‚haut‘“, getrost über Bord wer­fen kann. Bruno Raetsch ist künst­le­risch voll­kom­men eigen­stän­dig, frei von Konventionen und fähig, Stimmungen, Gefühle, Gedanken und Erinnerungen plas­ti­sche Gestalt zu ver­lei­hen – in drei­di­men­sio­nal wir­ken­den Zeichnungen von Seelenlandschaften, sur­rea­lis­tisch anmu­ten­den und oftmals auch gesellschaftskritischen Holzskulpturen, durch raum­grei­fen­de drei­di­men­sio­na­le Installationen und durch Plastiken aus Ton, Beton und ande­ren Materialien, aus denen er auch Bronzeplastiken gießt. „In den male­ri­schen und plas­ti­schen Arbeiten steckt eine unheim­lich geball­te rohe Energie – wie bei Eichen im Gegenwind“, schreibt der in London leben­de Hans Stofer, über Raetschs Kunst: „Diese Energie brei­tet sich über die Oberflächen bis zum Objekt- bzw. Bildrand aus, an dem sie sich zu ver­krus­te­ten, dunk­len und schat­ten­ar­ti­gen Gestalten ver­fes­tigt. Die Malerei wird plas­tisch, die Plastiken wer­den male­risch“ – und die Kunst wirkt wie lebend.