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Gisela Burkamp

Kunst-Geschichte in Oerlinghausen

Gisela Burkamp, 1941 in Berlin gebo­ren, 1962 Abitur und Beginn des zwei­jäh­ri­gen Volontariats bei der Westfälischen Zeitung in Bielefeld. 1964 Heirat mit Dieter Burkamp, zwei Kinder. Seit 1970 freie Journalistin für Kunstkritik. Ab 1986 Studium der Kunstgeschichte, Publizistik und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, 1996 Magisterabschluss. 1980 bis 2010 Künstlerische Leiterin des Kunstvereins Oerlinghausen. Freie Kuratorin und Publizistin.

„Haus unse­res Gedächtnisses“
Diese Zeilen aus einem Gedicht von Zygmunt Januszewski für die Gemeinschaftsausstellung mit Fred Schierenbeck – Haus im Haus – steht pro­gram­ma­tisch für 50 Jahre Kunstverein Oerlinghausen. Kunstverein ist Bürgerinitiative, und genau des­halb ent­stand ein Kunstverein in Oerlinghausen. An die Anfänge, die Begeisterung und die Schwierigkeiten, die Arbeit, die Rückschläge und die Erfolge sei in einem Rückblick erin­nert. Das gilt auch für die Personen, die Gründung und Fortbestand ermög­licht haben. Dass die ehe­ma­li­ge Synagoge, seit 1980 Domizil des Kunstvereins, über­haupt zu einem Haus des Gedächtnisses wer­den konn­te, ist ein Gemeinschaftswerk der Mitglieder, aber auch von poli­ti­schen Kräften in Oerlinghausen, die sich für die Erhaltung und spä­ter die Renovierung ein­ge­setzt haben.
Kunst und Erinnerung – in den Jahresprogrammen des Kunstvereins sind sie seit Beginn vor 50 Jahren ent­schei­den­de Vorgaben. Besondere Beispiele sol­len die gelun­ge­ne Balance zwi­schen bei­den Kräften bele­gen.