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Prof. Claudia Rohrmoser

Kunst, Digital Media und KI

Prof. Claudia Rohrmoser, 1977 in Salzburg gebo­ren, lehrt Motion Design und Mediale Szenografie am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Bielefeld (HSBI). Im Jahr 2019 grün­de­te sie die Studienrichtung Digital Media and Experiment, die sich seit­her als zukunfts­wei­sen­des gestal­te­ri­sches Aushängeschild der HSBI eta­bliert hat. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie als Medienkünstlerin in Theater‑, Konzert- und insti­tu­tio­nel­len Kontexten elek­tro­ni­scher Kunst tätig. Ihre Arbeiten bewe­gen sich im Grenz- und Zwischenraum von Film, Musik und Bühne. In kri­ti­scher Auseinandersetzung mit den unter­schied­li­chen Zeitlichkeiten mensch­li­cher Wahrnehmung sowie öko­lo­gi­schen Transformationsprozessen ent­wi­ckelt sie räum­li­che Bildinszenierungen, die Bewegtbild als Expanded Cinema, audio­vi­su­el­le Konzertperformance oder orts­be­zo­ge­nes Projection Mapping erfahr­bar machen. Ihre Arbeiten wur­den inter­na­tio­nal gezeigt, unter ande­rem bei Mutek Festival Tokio, an der Stanford University, im Hamburger Bahnhof Berlin, bei den Salzburger Osterfestspielen, der Ars Electronica sowie am Theater Bielefeld. Sie stu­dier­te MultiMediaArt mit Diplom in Computeranimation an der Fachhochschule Salzburg sowie Medienkunst bei Prof. Maria Vedder und Narrativen Film bei Prof. Jutta Brückner an der UdK Berlin. Derzeit forscht sie im Rahmen eines PhD-Programms für künst­le­ri­sche Forschung an der Universität Mozarteum Salzburg zur räum­lich-kör­per­li­chen Wirkung von immersi­ver Medienkunst.