Lade Veranstaltungen

Rachel Kohn

Ab und zu Haus

Skulptur/Installation

Rachel Kohn (gebo­ren 1962 in Prag) zeigt in einer dich­ten Installation diver­se Ausformungen von Häusern und was unter ihren Dächern pas­siert. Das Gestaltspektrum reicht von kom­pakt kubi­schen und geschlos­se­nen Elementen über amor­phe bis hin zu durch­bro­che­nen oder gänz­lich offe­nen Komponenten. Mal ist ihre Anmutung las­tend, mal schwe­bend. Die Gebilde tre­ten ver­näht, gänz­lich ver­hüllt oder in Zerfall begrif­fen in Erscheinung. Manche hal­ten ihren Inhalt, ande­re wer­fen ihn aus. Ihr Zeichenvorrat mar­kiert das sta­bil Architektonische eben­so wie das Poetische. Es ereig­nen sich Leere und Fülle, Kommunikation und Schweigen. Die Bildhauerin ver­han­delt unse­re Gegenwart, die aber weit hin­ein ins all­ge­mein Menschliche und Archaische reicht. An den Wänden schwe­ben­de mene­te­kel­haf­te Wortbilder öff­nen neue Bedeutungsräume.