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Veit Mette

Gewissheiten

Fotografie

Ausstellungsprogramm

Vernissage
Begrüẞung und Einführung
Kunstgespräch im Kunstverein
Finissage

Mit die­ser Ausstellung prä­sen­tiert der Kunstverein neue Arbeiten des Bielefelder Fotografen Veit Mette (Jahrgang 1961). Seine doku­men­ta­ri­schen Bilder sind als Momentaufnahmen die foto­gra­fi­sche Biografie einer Stadt: Bielefeld. Sie hal­ten künst­le­risch fest, was sonst im Strom der Zeit ver­lo­ren geht. Den Menschen in die­ser Stadt zei­gen sie, wer sie waren und wer sie gewor­den sind. Ob nun mit sei­nen groß­for­ma­ti­gen Bildern in der Universität, den Fotografien von Menschen aus Bethel, die auf einem Stadtbahnzug durch Bielefeld unter­wegs sind, oder mit den zahl­rei­chen ande­ren Kunstprojekten Mettes – stets liegt ihrer Präsenz der Wunsch zugrun­de, die Kunst in den Alltag der Menschen hin­ein­zu­ho­len.
Mit den gesellschaftlichen Brüchen – sei­en es Probleme der fort­schrei­ten­den Urbanisierung, der öko­lo­gi­schen Krise oder radi­ka­le poli­ti­sche Verwerfungen – sind uns allen alte Gewissheiten abhan­den­ge­kom­men. Wie bei einem Seismografen hat Veit Mettes Kunst sich ver­än­dert und die Form einer Suchbewegung ange­nom­men. Mithilfe von Mehrfachbelichtungen setzt er Bildwelten in Bewegung, die das Unscharfe und Ungewisse die­ser Suche aus­drü­cken. Die Grenze zwi­schen Fotografie, gra­fi­scher Darstellung oder Malerei wird dabei über­schrit­ten und stellt den Versuch dar, die Suche nach neu­en Gewissheiten zu einer all­ge­mei­nen, zu einer gemein­sa­men Sache zu machen.