Kunstverein Oerlinghausen e.V.

»Kunst ist Magie, befreit von der Lüge, Wahrheit zu sein.« Theodor W. Adorno, 1903–1963

Kontakt

Kunstverein Oerlinghausen e.V.,

Alte Synagoge

Tönsbergstr. 4, 33813 Oerlinghausen

info@kunstverein-oerlinghausen.de

Tel. 0 52 02.61 70; nur während der Öffnungszeiten: Tel. 0 52 02.15 84 48

Aktuelles

Bilder der Eröffnung der Ausstellung „entraumt: Malerei, Collagen und Objekte“ am Sonntag, dem 15. April um 11.30 Uhr in der Synagoge.

Öffnungszeiten

Do und Sa 15 – 17, So 11 – 13 und 15 – 17 Uhr

sowie auf Anfrage, an Feiertagen geschlossen

Kunstverein Oerlinghausen – eine Bürgerinitiative für die Kunst

Vier Jahrzehnte Kunstverein Oerlinghausen – das ist, nimmt man die Gründung der ersten Kunstvereine im 19. Jahrhundert zum Vergleich, kein Aufsehen erregendes Ereignis. Nach außen hin. Nach innen ist die Zeitspanne ausgefüllt mit vielen guten, zum Teil herausragenden Gelegenheiten der Begegnung mit Kunst, mit Künstlerinnen und Künstlern. Diese Bürgerinitiative für die Vermittlung von Kunst hat in der Bergstadt Oerlinghausen und weit darüber hinaus Spuren hinterlassen und ganz entschieden das kulturelle Leben geprägt.

Seit sich 1976 junge Oerlinghauser Bürger zusammenschlossen, haben mehr als 200 Ausstellungen interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Auseinandersetzung mit und die Freude an zeitgenössischer Kunst ermöglicht. Diese konsequente und von allen Mitgliedern ehrenamtlich geleistete Arbeit wird auch von den Künstlerinnen und Künstlern geschätzt und hat dazu beigetragen, den Kunstverein Oerlinghausen über die Grenzen der Region hinaus bekannt zu machen.

Das Haus

Nachdem in den ersten drei Jahren die Aula des Oerlinghauser Gymnasiums Ausstellungsraum war, wurde 1979 die erste Ausstellung in der ehemaligen Synagoge Oerlinghausens eröffnet.Die Geschichte dieses jüdischen Bet- und Versammlungshauses ist auch deutsche Geschichte. Die Mitglieder des Kunstvereins sind sich dieser historischen Verknüpfung bewusst.
Dank ihrer Initiative konnte das Haus gerettet werden. Die Pflege und Erhaltung des 1985 renovierten Gebäudes ist die eine Aufgabe, eine andere, die Erinnerung an die unrühmliche deutsche Vergangenheit wachzuhalten, um jede Wiederholung zu verhindern. Immer wieder haben Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten dem Raum „geantwortet“, haben direkt für die Alte Synagoge Bilder, Plastiken und Installationen entworfen, die Architektur und Inhalt zum Thema hatten.
Darunter sind Felix Droese, Günther Uecker, Gerd Winner und viele andere zu nennen, Künstler von internationalem Rang, aber auch namhafte Künstler, die in der Region heimisch geworden sind wie Peter Sommer und Fred Schierenbeck gehören in die Reihe derer, die sich vom Ausstellungsraum der Alten Synagoge in überzeugender Weise inspirieren ließen. Sie stellten sich einer Aufgabe, die auch in den nächsten Jahrzehnten einer der Schwerpunkte in der Ausstellungstätigkeit des Kunstvereins sein wird.

Archiv

Links

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