Skip to content Skip to footer

Über uns

Das Haus

Nachdem in den ers­ten drei Jahren die Aula des Oerlinghauser Gymnasiums – das heu­ti­ge Niklas-Luhmann-Gymnasium – Ausstellungsraum war, wur­de 1979 die ers­te Ausstellung in der ehe­ma­li­gen Synagoge Oerlinghausens eröff­net. Die Geschichte die­ses jüdi­schen Bet- und Versammlungshauses ist auch deut­sche Geschichte. Die Mitglieder des Kunstvereins sind sich die­ser his­to­ri­schen Verknüpfung bewusst.

Dank ihrer Initiative konn­te das Haus geret­tet wer­den. Die Pflege und Erhaltung des 1985 reno­vier­ten Gebäudes ist die eine Aufgabe, eine ande­re, die Erinnerung an die unrühm­li­che deut­sche Vergangenheit wach­zu­hal­ten, um jede Wiederholung zu ver­hin­dern – ins­be­son­de­re aktu­ell in einer Zeit, in der Nationalismus, fla­che Sprüche ewig Gestriger und neu­er Neonazis wie­der Konjunktur haben. Immer wie­der haben Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten dem Raum geant­wor­tet, haben direkt für die Alte Synagoge Bilder, Plastiken und Installationen ent­wor­fen, die Architektur und Inhalt zum Thema hat­ten. Darunter sind Felix Droese, Günther Uecker, Gerd Winner und vie­le ande­re zu nen­nen, Künstler von inter­na­tio­na­lem Rang, aber auch nam­haf­te Künstler, die in der Region hei­misch gewor­den sind wie Rainer Nummer oder Fred Schierenbeck, gehö­ren in die Reihe derer, die sich vom Ausstellungsraum der Alten Synagoge in über­zeu­gen­der Weise inspi­rie­ren lie­ßen. Sie stell­ten sich einer Aufgabe, die auch in den nächs­ten Jahrzehnten einer der Schwerpunkte in der Ausstellungstätigkeit des Kunstvereins sein wird.

Die Menschen dahinter

Vorstand

Isolde Müller-Borchert (1. Vorsitzende)
Franz Brinkmann (2. Vorsitzender)
Karin Prignitz (Pressereferentin)
Sabine Husemann-Seidel (Schatzmeisterin)
Beate Kleinemenke (Schriftführerin)

Künstlerischer Leiter

Prof. Dr. Andreas Beaugrand

Beirat

Alexander Gruber
Brigitte Heine
Holger Köhler
Fred Schierenbeck