Rigoros verknappte Zeichen einer sehr strengen Formensprache geraten bei dem Bildhauer Werner Pokorny zu ganz konkreten Antworten auf existenzielle Fragen, beziehen Position zu Zivilisation und Kultur und genügen sich doch auch selbst in aller Vollendung als ästhetischer Sehanstoß.

Vor genau 30 Jahren schuf der Künstler die Skulptur Drei Häuser um Säule, die seit nun 27 Jahren im Oerlinghauser Stadtbild verankert ist. Von dort bis zu den aktuellen Arbeiten zieht die Ausstellung in der Alten Synagoge eine Spur konsequenter Formerfindungen in den bevorzugten Materialien Holz und Stahl.

Werner Pokorny wurde 1949 in Mosbach geboren und wirkte u.a. bis 2013 als Professor für allgemeine künstlerische Ausbildung, Schwerpunkt Bildhauerei, an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Er lebt und arbeitet in Ettlingen.

Zur Eröffnungsrede: Gisela Burkamp über Werner Pokorny