Kunstverein Oerlinghausen e.V.

»Paintings speak with the language of light: Silent: with an inner light. An outer light which is the image and an inner light which is the soul.«
Sean Scully (* 30. Juni 1945, Dublin, Irland)

Die erste digitale Kunstpräsentation in Zeiten der Corona-Pandemie in der Alten Synagoge: Juri Lobunko.

Interview von Andreas Beaugrand mit Juri Lobunko

Stop-Motion-Clip durch die Alte Synagoge

Kontakt

Kunstverein Oerlinghausen e.V.,

Alte Synagoge

Tönsbergstr. 4, 33813 Oerlinghausen

info@kunstverein-oerlinghausen.de

Tel. 0 52 02.61 70; nur während der Öffnungszeiten: Tel. 0 52 02.15 84 48

Aktuelles

Der Kunstverein ist bis auf Weiteres geschlossen.
Die Gesundheit der Besucher_innen des Kunstvereins hat höchste Priorität. Zudem gilt es, den unabwägbaren Verlauf der Corona-Epidemie nach allen Möglichkeiten einzudämmen.

Jahresprogramm 2020

Das Jahresprogramm 2020 des Kunstvereins Oerlinghausen wurde krisenbedingt abgesagt. Für das Jahr 2021 erarbeiten wir derzeit ein neues Programm und für die kommenden Monate an dieser Stelle und auf Instagram digitale Kunstpräsentationen. Die erste Präsentation können Sie ab Mitte Mai erleben.

Öffnungszeiten

Do und Sa 15 – 17, So 11 – 13 und 15 – 17 Uhr

sowie auf Anfrage, an Feiertagen geschlossen

Zwölf Sterne des Jahres haben die Neue Westfälische, das Haller Kreisblatt und die Lippische Landes-Zeitung an OWL-Kulturmacher vergeben

Andreas Beaugrand geht neue Wege
Der Kunstverein Oerlinghausen hat sich mit seinen ambitionierten Ausstellungsprogrammen und der Lust am Experiment in den vergangen Jahren einen Namen weit über die Region hinaus gemacht. 2019 hat der aktuelle künstlerische Leiter, Andreas Beaugrand, erneut neue Wege beschritten, indem er das klassische Konzept von Ausstellungen verlassen und die Ausstellung unter dem Titel „onedotseven – Look ahead“ zu einer Installation und Performance in vier Akten ausgeweitet hat.
Im Zentrum des ungewöhnlichen Projekts stand die Frage, „kann man Menschen anhand ihrer Kleidung identifizieren?“. In Zusammenarbeit mit der Künstlergruppe „onedotseven“ wurde das Thema Kleidung allumfassend in der Alten Synagoge befragt. Die Besucher wurden dabei von Betrachtern zu Akteuren, waren Teil der unsichtbaren Künstlergruppe „onedotseven“, sammelten und recherchierten zum Thema. Die Ergebnisse wurden in vier Sets und einem ebenso avantgardistischen Kunstbuch präsentiert. Ein gelungenes Wagnis und ein Aufbruch zu neuen Ufern. © Bild & Text: Neue Westfälische

Kunstverein Oerlinghausen – eine Bürgerinitiative für die Kunst

Vier Jahrzehnte Kunstverein Oerlinghausen – das ist, nimmt man die Gründung der ersten Kunstvereine im 19. Jahrhundert zum Vergleich, kein Aufsehen erregendes Ereignis. Nach außen hin. Nach innen ist die Zeitspanne ausgefüllt mit vielen guten, zum Teil herausragenden Gelegenheiten der Begegnung mit Kunst, mit Künstlerinnen und Künstlern. Diese Bürgerinitiative für die Vermittlung von Kunst hat in der Bergstadt Oerlinghausen und weit darüber hinaus Spuren hinterlassen und ganz entschieden das kulturelle Leben geprägt.

Seit sich 1976 junge Oerlinghauser Bürger zusammenschlossen, haben mehr als 200 Ausstellungen interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Auseinandersetzung mit und die Freude an zeitgenössischer Kunst ermöglicht. Diese konsequente und von allen Mitgliedern ehrenamtlich geleistete Arbeit wird auch von den Künstlerinnen und Künstlern geschätzt und hat dazu beigetragen, den Kunstverein Oerlinghausen über die Grenzen der Region hinaus bekannt zu machen.

Das Haus

Nachdem in den ersten drei Jahren die Aula des Oerlinghauser Gymnasiums Ausstellungsraum war, wurde 1979 die erste Ausstellung in der ehemaligen Synagoge Oerlinghausens eröffnet.Die Geschichte dieses jüdischen Bet- und Versammlungshauses ist auch deutsche Geschichte. Die Mitglieder des Kunstvereins sind sich dieser historischen Verknüpfung bewusst.
Dank ihrer Initiative konnte das Haus gerettet werden. Die Pflege und Erhaltung des 1985 renovierten Gebäudes ist die eine Aufgabe, eine andere, die Erinnerung an die unrühmliche deutsche Vergangenheit wachzuhalten, um jede Wiederholung zu verhindern. Immer wieder haben Künstlerinnen und Künstler mit ihren Arbeiten dem Raum „geantwortet“, haben direkt für die Alte Synagoge Bilder, Plastiken und Installationen entworfen, die Architektur und Inhalt zum Thema hatten.
Darunter sind Felix Droese, Günther Uecker, Gerd Winner und viele andere zu nennen, Künstler von internationalem Rang, aber auch namhafte Künstler, die in der Region heimisch geworden sind wie Peter Sommer und Fred Schierenbeck gehören in die Reihe derer, die sich vom Ausstellungsraum der Alten Synagoge in überzeugender Weise inspirieren ließen. Sie stellten sich einer Aufgabe, die auch in den nächsten Jahrzehnten einer der Schwerpunkte in der Ausstellungstätigkeit des Kunstvereins sein wird.

Frühere Ausstellungen

12. Januar – 23. Februar 2019

Susanne Walter: Mischwald. Pars pro toto

3. November – 15. Dezember 2019

Jörn Grothkopp: Frauen

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