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06.09.18.10.2026

Beate Haupt

Begegnung mit Moses

Malerei

Matineen im Kunstverein

06.09.–18.10.2026

Ausstellung

Beate Haupt

Begegnung mit Moses

Für ihre Ausstellung in der Alten Synagoge erar­bei­te­te die in Braunschweig leben­de und arbei­ten­de Künstlerin Beate Haupt, 1966 in Wolfenbüttel gebo­ren, die Werkreihe Begegnung mit Moses. Sie ent­wi­ckel­te sich aus einem Bild, das sie über Jahre im Kopf hat­te und das beim Schwimmen im Mittelmeer ent­stan­den war: Ein jun­ger Mann mit lan­gen Haaren stand im Wasser. Ein leich­ter Brustansatz ver­wisch­te die deut­li­che Zuordnung zum Geschlecht. Ein moder­ner Mann und doch wie aus einem alten Gemälde, glei­ßend ein­ge­hüllt von einem fah­len Hellviolett des Wassers. Diesen Mann will sie zei­gen, einen Moses der heu­ti­gen Zeit, stark und schwach zugleich, mit dem Wasser kämp­fend, sich ver­ängs­tigt umschau­end, stolz in die Fluten schrei­tend, das Wasser weg­pus­tend, schwim­mend, trei­bend. Beate Haupt gibt der bibli­schen Erzählung vom Zerteilen des Wassers und des Hindurchschreitens bewusst kei­nen Raum. Sie möch­te eine all­täg­li­che Geschichte zei­gen – so, wie sie heu­te statt­fin­det, auf der gan­zen Welt.

27.09.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Christina Végh

Kunstvereine und zeitgenössische Kunst

04.10.2026, 11:30 Uhr

Konzert

Jenny Meyer

Konzert mit Harfe

06.09.–18.10.2026

Ausstellung

Beate Haupt

Begegnung mit Moses

Für ihre Ausstellung in der Alten Synagoge erar­bei­te­te die in Braunschweig leben­de und arbei­ten­de Künstlerin Beate Haupt, 1966 in Wolfenbüttel gebo­ren, die Werkreihe Begegnung mit Moses. Sie ent­wi­ckel­te sich aus einem Bild, das sie über Jahre im Kopf hat­te und das beim Schwimmen im Mittelmeer ent­stan­den war: Ein jun­ger Mann mit lan­gen Haaren stand im Wasser. Ein leich­ter Brustansatz ver­wisch­te die deut­li­che Zuordnung zum Geschlecht. Ein moder­ner Mann und doch wie aus einem alten Gemälde, glei­ßend ein­ge­hüllt von einem fah­len Hellviolett des Wassers. Diesen Mann will sie zei­gen, einen Moses der heu­ti­gen Zeit, stark und schwach zugleich, mit dem Wasser kämp­fend, sich ver­ängs­tigt umschau­end, stolz in die Fluten schrei­tend, das Wasser weg­pus­tend, schwim­mend, trei­bend. Beate Haupt gibt der bibli­schen Erzählung vom Zerteilen des Wassers und des Hindurchschreitens bewusst kei­nen Raum. Sie möch­te eine all­täg­li­che Geschichte zei­gen – so, wie sie heu­te statt­fin­det, auf der gan­zen Welt.

27.09.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Christina Végh

Kunstvereine und zeitgenössische Kunst

04.10.2026, 11:30 Uhr

Konzert

Jenny Meyer

Konzert mit Harfe

Willkommen im
Kunstverein Oerlinghausen

EINE BÜRGERINITIATIVE FÜR DIE KUNST

Fünf Jahrzehnte Kunstverein Oerlinghausen – das ist, nimmt man die Gründung der ers­ten Kunstvereine im 19. Jahrhundert zum Vergleich, kein Aufsehen erre­gen­des Ereignis. Nach außen hin. Nach innen ist die Zeitspanne aus­ge­füllt mit vie­len guten, zum Teil her­aus­ra­gen­den Gelegenheiten der Begegnung mit Kunst, mit Künstlerinnen und Künstlern. Diese Bürgerinitiative für die Vermittlung von Kunst hat in der Bergstadt Oerlinghausen und weit dar­über hin­aus Spuren hin­ter­las­sen und ganz ent­schie­den das kul­tu­rel­le Leben geprägt.

Seit sich 1976 jun­ge Oerlinghauser Bürgerinnen und Bürger zusam­men­schlos­sen, haben mehr als 230 Ausstellungen inter­es­sier­ten Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Auseinandersetzung mit und die Freude an zeit­ge­nös­si­scher Kunst ermög­licht. Diese kon­se­quen­te und von allen Mitgliedern ehren­amt­lich geleis­te­te Arbeit wird auch von den Künstlerinnen und Künstlern geschätzt und hat dazu bei­getra­gen, den Kunstverein Oerlinghausen über die Grenzen der Region hin­aus bekannt zu machen.

Zur Geschichte der Synagoge in Oerlinghausen

Jürgen Hartmann zeigt auf einer eige­nen Website ein­drucks­voll dank zahl­rei­cher his­to­ri­scher Quellen die neu­es­ten Erkenntnisse zur Geschichte der Synagoge in Oerlinghausen – von 1894 bis heu­te.