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11.01.22.02.2026

Wolfgang Troschke

Malerische Innovationen

Malerei und Grafik

Willkommen im
Kunstverein Oerlinghausen

EINE BÜRGERINITIATIVE FÜR DIE KUNST

Fast fünf Jahrzehnte Kunstverein Oerlinghausen – das ist, nimmt man die Gründung der ers­ten Kunstvereine im 19. Jahrhundert zum Vergleich, kein Aufsehen erre­gen­des Ereignis. Nach außen hin. Nach innen ist die Zeitspanne aus­ge­füllt mit vie­len guten, zum Teil her­aus­ra­gen­den Gelegenheiten der Begegnung mit Kunst, mit Künstlerinnen und Künstlern. Diese Bürgerinitiative für die Vermittlung von Kunst hat in der Bergstadt Oerlinghausen und weit dar­über hin­aus Spuren hin­ter­las­sen und ganz ent­schie­den das kul­tu­rel­le Leben geprägt.

Seit sich 1976 jun­ge Oerlinghauser Bürgerinnen und Bürger zusam­men­schlos­sen, haben mehr als 230 Ausstellungen inter­es­sier­ten Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Auseinandersetzung mit und die Freude an zeit­ge­nös­si­scher Kunst ermög­licht. Diese kon­se­quen­te und von allen Mitgliedern ehren­amt­lich geleis­te­te Arbeit wird auch von den Künstlerinnen und Künstlern geschätzt und hat dazu bei­getra­gen, den Kunstverein Oerlinghausen über die Grenzen der Region hin­aus bekannt zu machen.

Matineen im Kunstverein

11.01.–22.02.2026

Ausstellung

Wolfgang Troschke

Malerische Innovationen

Die Kunst des (frü­he­ren) Hochschullehrers, Grafikers und Malers Wolfgang ‚Iki‘ Troschke, 1947 in Hilmarshausen gebo­ren, war bis­her immer eine außer­ge­wöhn­li­che Mischung von mytho­lo­gi­scher Ikonografie und male­risch-zeich­­ne­ri­­scher Improvisation – beein­flusst von den Meistern des deut­schen Informel, die er zu einem gro­ßen Teil per­sön­lich kann­te und die er zu neu­er Blüte führ­te: in Geschichten um Zeichen, die die Betrachtenden immer wie­der neu in Kreuzen, Schiffen, Schilden, Toren, Gittern oder Masken zu erken­nen glau­ben und die sich im nächs­ten Augenblick der Erkenntnis wie­der ent­zie­hen.
Jetzt gibt es zur gro­ßen Überraschung von allen, die ihn ken­nen, einen ‚neu­en Troschke‘, der in sei­ner Kunst zwar immer noch nicht von der ursprüng­lich wei­ßen, unbe­fleck­ten Leinwand aus­geht, son­dern sich von vor­ge­fun­de­nen Spuren auf der zuvor grun­dier­ten Leinwand oder von auf der Druckplatte vor­han­de­nen Spuren zur Entscheidungsfindung und zum Freudenfest der Farben und Formen im Bild anre­gen lässt, jedoch farb­lich und struk­tu­rell ganz anders als bis­her:
Neue wun­der­ba­re Kunstwerke in uner­war­te­ten Farben und Formen ent­ste­hen seit zwei, drei Jahren in dem für ihn typi­schen ‚Troschke-Verfahren‘: der neue Troschke!

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01.03.–26.04.2026

Ausstellung

Veit Mette

Gewissheiten

Mit die­ser Ausstellung prä­sen­tiert der Kunstverein neue Arbeiten des Bielefelder Fotografen Veit Mette (Jahrgang 1961). Seine doku­men­ta­ri­schen Bilder sind als Momentaufnahmen die foto­gra­fi­sche Biografie einer Stadt: Bielefeld. Sie hal­ten künst­le­risch fest, was sonst im Strom der Zeit ver­lo­ren geht. Den Menschen in die­ser Stadt zei­gen sie, wer sie waren und wer sie gewor­den sind. Ob nun mit sei­nen groß­for­ma­ti­gen Bildern in der Universität, den Fotografien von Menschen aus Bethel, die auf einem Stadtbahnzug durch Bielefeld unter­wegs sind, oder mit den zahl­rei­chen ande­ren Kunstprojekten Mettes – stets liegt ihrer Präsenz der Wunsch zugrun­de, die Kunst in den Alltag der Menschen hin­ein­zu­ho­len.
Mit den gesell­schaft­li­chen Brüchen – sei­en es Probleme der fort­schrei­ten­den Urbanisierung, der öko­lo­gi­schen Krise oder radi­ka­le poli­ti­sche Verwerfungen – sind uns allen alte Gewissheiten abhan­den­ge­kom­men. Wie bei einem Seismografen hat Veit Mettes Kunst sich ver­än­dert und die Form einer Suchbewegung ange­nom­men. Mithilfe von Mehrfachbelichtungen setzt er Bildwelten in Bewegung, die das Unscharfe und Ungewisse die­ser Suche aus­drü­cken. Die Grenze zwi­schen Fotografie, gra­fi­scher Darstellung oder Malerei wird dabei über­schrit­ten und stellt den Versuch dar, die Suche nach neu­en Gewissheiten zu einer all­ge­mei­nen, zu einer gemein­sa­men Sache zu machen.

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15.03.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Gisela Burkamp

Kunst-Geschichte in Oerlinghausen

Gisela Burkamp, 1941 in Berlin gebo­ren, 1962 Abitur und Beginn des zwei­jäh­ri­gen Volontariats bei der Westfälischen Zeitung in Bielefeld. 1964 Heirat mit Dieter Burkamp, zwei Kinder. Seit 1970 freie Journalistin für Kunstkritik. Ab 1986 Studium der Kunstgeschichte, Publizistik und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, 1996 Magisterabschluss. 1980 bis 2010 Künstlerische Leiterin des Kunstvereins Oerlinghausen. Freie Kuratorin und Publizistin.

„Haus unse­res Gedächtnisses“
Diese Zeilen aus einem Gedicht von Zygmunt Januszewski für die Gemeinschaftsausstellung mit Fred Schierenbeck – Haus im Haus – steht pro­gram­ma­tisch für 50 Jahre Kunstverein Oerlinghausen. Kunstverein ist Bürgerinitiative, und genau des­halb ent­stand ein Kunstverein in Oerlinghausen. An die Anfänge, die Begeisterung und die Schwierigkeiten, die Arbeit, die Rückschläge und die Erfolge sei in einem Rückblick erin­nert. Das gilt auch für die Personen, die Gründung und Fortbestand ermög­licht haben. Dass die ehe­ma­li­ge Synagoge, seit 1980 Domizil des Kunstvereins, über­haupt zu einem Haus des Gedächtnisses wer­den konn­te, ist ein Gemeinschaftswerk der Mitglieder, aber auch von poli­ti­schen Kräften in Oerlinghausen, die sich für die Erhaltung und spä­ter die Renovierung ein­ge­setzt haben.
Kunst und Erinnerung – in den Jahresprogrammen des Kunstvereins sind sie seit Beginn vor 50 Jahren ent­schei­den­de Vorgaben. Besondere Beispiele sol­len die gelun­ge­ne Balance zwi­schen bei­den Kräften bele­gen.

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11.01.–22.02.2026

Ausstellung

Wolfgang Troschke

Malerische Innovationen

Die Kunst des (frü­he­ren) Hochschullehrers, Grafikers und Malers Wolfgang ‚Iki‘ Troschke, 1947 in Hilmarshausen gebo­ren, war bis­her immer eine außer­ge­wöhn­li­che Mischung von mytho­lo­gi­scher Ikonografie und male­risch-zeich­­ne­ri­­scher Improvisation – beein­flusst von den Meistern des deut­schen Informel, die er zu einem gro­ßen Teil per­sön­lich kann­te und die er zu neu­er Blüte führ­te: in Geschichten um Zeichen, die die Betrachtenden immer wie­der neu in Kreuzen, Schiffen, Schilden, Toren, Gittern oder Masken zu erken­nen glau­ben und die sich im nächs­ten Augenblick der Erkenntnis wie­der ent­zie­hen.
Jetzt gibt es zur gro­ßen Überraschung von allen, die ihn ken­nen, einen ‚neu­en Troschke‘, der in sei­ner Kunst zwar immer noch nicht von der ursprüng­lich wei­ßen, unbe­fleck­ten Leinwand aus­geht, son­dern sich von vor­ge­fun­de­nen Spuren auf der zuvor grun­dier­ten Leinwand oder von auf der Druckplatte vor­han­de­nen Spuren zur Entscheidungsfindung und zum Freudenfest der Farben und Formen im Bild anre­gen lässt, jedoch farb­lich und struk­tu­rell ganz anders als bis­her:
Neue wun­der­ba­re Kunstwerke in uner­war­te­ten Farben und Formen ent­ste­hen seit zwei, drei Jahren in dem für ihn typi­schen ‚Troschke-Verfahren‘: der neue Troschke!

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01.03.–26.04.2026

Ausstellung

Veit Mette

Gewissheiten

Mit die­ser Ausstellung prä­sen­tiert der Kunstverein neue Arbeiten des Bielefelder Fotografen Veit Mette (Jahrgang 1961). Seine doku­men­ta­ri­schen Bilder sind als Momentaufnahmen die foto­gra­fi­sche Biografie einer Stadt: Bielefeld. Sie hal­ten künst­le­risch fest, was sonst im Strom der Zeit ver­lo­ren geht. Den Menschen in die­ser Stadt zei­gen sie, wer sie waren und wer sie gewor­den sind. Ob nun mit sei­nen groß­for­ma­ti­gen Bildern in der Universität, den Fotografien von Menschen aus Bethel, die auf einem Stadtbahnzug durch Bielefeld unter­wegs sind, oder mit den zahl­rei­chen ande­ren Kunstprojekten Mettes – stets liegt ihrer Präsenz der Wunsch zugrun­de, die Kunst in den Alltag der Menschen hin­ein­zu­ho­len.
Mit den gesell­schaft­li­chen Brüchen – sei­en es Probleme der fort­schrei­ten­den Urbanisierung, der öko­lo­gi­schen Krise oder radi­ka­le poli­ti­sche Verwerfungen – sind uns allen alte Gewissheiten abhan­den­ge­kom­men. Wie bei einem Seismografen hat Veit Mettes Kunst sich ver­än­dert und die Form einer Suchbewegung ange­nom­men. Mithilfe von Mehrfachbelichtungen setzt er Bildwelten in Bewegung, die das Unscharfe und Ungewisse die­ser Suche aus­drü­cken. Die Grenze zwi­schen Fotografie, gra­fi­scher Darstellung oder Malerei wird dabei über­schrit­ten und stellt den Versuch dar, die Suche nach neu­en Gewissheiten zu einer all­ge­mei­nen, zu einer gemein­sa­men Sache zu machen.

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15.03.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Gisela Burkamp

Kunst-Geschichte in Oerlinghausen

Gisela Burkamp, 1941 in Berlin gebo­ren, 1962 Abitur und Beginn des zwei­jäh­ri­gen Volontariats bei der Westfälischen Zeitung in Bielefeld. 1964 Heirat mit Dieter Burkamp, zwei Kinder. Seit 1970 freie Journalistin für Kunstkritik. Ab 1986 Studium der Kunstgeschichte, Publizistik und Germanistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, 1996 Magisterabschluss. 1980 bis 2010 Künstlerische Leiterin des Kunstvereins Oerlinghausen. Freie Kuratorin und Publizistin.

„Haus unse­res Gedächtnisses“
Diese Zeilen aus einem Gedicht von Zygmunt Januszewski für die Gemeinschaftsausstellung mit Fred Schierenbeck – Haus im Haus – steht pro­gram­ma­tisch für 50 Jahre Kunstverein Oerlinghausen. Kunstverein ist Bürgerinitiative, und genau des­halb ent­stand ein Kunstverein in Oerlinghausen. An die Anfänge, die Begeisterung und die Schwierigkeiten, die Arbeit, die Rückschläge und die Erfolge sei in einem Rückblick erin­nert. Das gilt auch für die Personen, die Gründung und Fortbestand ermög­licht haben. Dass die ehe­ma­li­ge Synagoge, seit 1980 Domizil des Kunstvereins, über­haupt zu einem Haus des Gedächtnisses wer­den konn­te, ist ein Gemeinschaftswerk der Mitglieder, aber auch von poli­ti­schen Kräften in Oerlinghausen, die sich für die Erhaltung und spä­ter die Renovierung ein­ge­setzt haben.
Kunst und Erinnerung – in den Jahresprogrammen des Kunstvereins sind sie seit Beginn vor 50 Jahren ent­schei­den­de Vorgaben. Besondere Beispiele sol­len die gelun­ge­ne Balance zwi­schen bei­den Kräften bele­gen.

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Zur Geschichte der Synagoge in Oerlinghausen

Jürgen Hartmann zeigt auf einer eige­nen Website ein­drucks­voll dank zahl­rei­cher his­to­ri­scher Quellen die neu­es­ten Erkenntnisse zur Geschichte der Synagoge in Oerlinghausen – von 1894 bis heu­te.