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17.05.12.07.2026

Bruno Raetsch

Friends

Skulptur/Installation

Matineen im Kunstverein

17.05.–12.07.2026

Ausstellung

Bruno Raetsch

Friends

Bruno Raetsch, 1962 gebo­ren in Neuß und auf­ge­wach­sen in Potsdam, ist Professor für Bildhauerei/Figur an der Burg Giebichenstein und Leiter der gleich­na­mi­gen Klasse. Er ver­tritt hier eine Kunstrichtung, bei der man den tra­di­tio­nel­len Begriff der Bildhauerei, bei der ein Handwerker „ein Bild aus dem Stein oder Holz ‚haut‘“, getrost über Bord wer­fen kann. Bruno Raetsch ist künst­le­risch voll­kom­men eigen­stän­dig, frei von Konventionen und fähig, Stimmungen, Gefühle, Gedanken und Erinnerungen plas­ti­sche Gestalt zu ver­lei­hen – in drei­di­men­sio­nal wir­ken­den Zeichnungen von Seelenlandschaften, sur­rea­lis­tisch anmu­ten­den und oft­mals auch gesell­schafts­kri­ti­schen Holzskulpturen, durch raum­grei­fen­de drei­di­men­sio­na­le Installationen und durch Plastiken aus Ton, Beton und ande­ren Materialien, aus denen er auch Bronzeplastiken gießt. „In den male­ri­schen und plas­ti­schen Arbeiten steckt eine unheim­lich geball­te rohe Energie – wie bei Eichen im Gegenwind“, schreibt der in London leben­de Hans Stofer, über Raetschs Kunst: „Diese Energie brei­tet sich über die Oberflächen bis zum Objekt- bzw. Bildrand aus, an dem sie sich zu ver­krus­te­ten, dunk­len und schat­ten­ar­ti­gen Gestalten ver­fes­tigt. Die Malerei wird plas­tisch, die Plastiken wer­den male­risch“ – und die Kunst wirkt wie lebend.

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31.05.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Prof. Claudia Rohrmoser

Kunst, Digital Media und KI

Prof. Claudia Rohrmoser, 1977 in Salzburg gebo­ren, lehrt Motion Design und Mediale Szenografie am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Bielefeld (HSBI). Im Jahr 2019 grün­de­te sie die Studienrichtung Digital Media and Experiment, die sich seit­her als zukunfts­wei­sen­des gestal­te­ri­sches Aushängeschild der HSBI eta­bliert hat. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie als Medienkünstlerin in Theater‑, Konzert- und insti­tu­tio­nel­len Kontexten elek­tro­ni­scher Kunst tätig. Ihre Arbeiten bewe­gen sich im Grenz- und Zwischenraum von Film, Musik und Bühne. In kri­ti­scher Auseinandersetzung mit den unter­schied­li­chen Zeitlichkeiten mensch­li­cher Wahrnehmung sowie öko­lo­gi­schen Transformationsprozessen ent­wi­ckelt sie räum­li­che Bildinszenierungen, die Bewegtbild als Expanded Cinema, audio­vi­su­el­le Konzertperformance oder orts­be­zo­ge­nes Projection Mapping erfahr­bar machen. Ihre Arbeiten wur­den inter­na­tio­nal gezeigt, unter ande­rem bei Mutek Festival Tokio, an der Stanford University, im Hamburger Bahnhof Berlin, bei den Salzburger Osterfestspielen, der Ars Electronica sowie am Theater Bielefeld. Sie stu­dier­te MultiMediaArt mit Diplom in Computeranimation an der Fachhochschule Salzburg sowie Medienkunst bei Prof. Maria Vedder und Narrativen Film bei Prof. Jutta Brückner an der UdK Berlin. Derzeit forscht sie im Rahmen eines PhD-Programms für künst­le­ri­sche Forschung an der Universität Mozarteum Salzburg zur räum­­lich-kör­­per­­li­chen Wirkung von immersi­ver Medienkunst.

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14.06.2026, 11:30 Uhr

Konzert

MA NAVU

Konzert

17.05.–12.07.2026

Ausstellung

Bruno Raetsch

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Bruno Raetsch, 1962 gebo­ren in Neuß und auf­ge­wach­sen in Potsdam, ist Professor für Bildhauerei/Figur an der Burg Giebichenstein und Leiter der gleich­na­mi­gen Klasse. Er ver­tritt hier eine Kunstrichtung, bei der man den tra­di­tio­nel­len Begriff der Bildhauerei, bei der ein Handwerker „ein Bild aus dem Stein oder Holz ‚haut‘“, getrost über Bord wer­fen kann. Bruno Raetsch ist künst­le­risch voll­kom­men eigen­stän­dig, frei von Konventionen und fähig, Stimmungen, Gefühle, Gedanken und Erinnerungen plas­ti­sche Gestalt zu ver­lei­hen – in drei­di­men­sio­nal wir­ken­den Zeichnungen von Seelenlandschaften, sur­rea­lis­tisch anmu­ten­den und oft­mals auch gesell­schafts­kri­ti­schen Holzskulpturen, durch raum­grei­fen­de drei­di­men­sio­na­le Installationen und durch Plastiken aus Ton, Beton und ande­ren Materialien, aus denen er auch Bronzeplastiken gießt. „In den male­ri­schen und plas­ti­schen Arbeiten steckt eine unheim­lich geball­te rohe Energie – wie bei Eichen im Gegenwind“, schreibt der in London leben­de Hans Stofer, über Raetschs Kunst: „Diese Energie brei­tet sich über die Oberflächen bis zum Objekt- bzw. Bildrand aus, an dem sie sich zu ver­krus­te­ten, dunk­len und schat­ten­ar­ti­gen Gestalten ver­fes­tigt. Die Malerei wird plas­tisch, die Plastiken wer­den male­risch“ – und die Kunst wirkt wie lebend.

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31.05.2026, 11:30 Uhr

Vortrag

Prof. Claudia Rohrmoser

Kunst, Digital Media und KI

Prof. Claudia Rohrmoser, 1977 in Salzburg gebo­ren, lehrt Motion Design und Mediale Szenografie am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Bielefeld (HSBI). Im Jahr 2019 grün­de­te sie die Studienrichtung Digital Media and Experiment, die sich seit­her als zukunfts­wei­sen­des gestal­te­ri­sches Aushängeschild der HSBI eta­bliert hat. Neben ihrer Lehrtätigkeit ist sie als Medienkünstlerin in Theater‑, Konzert- und insti­tu­tio­nel­len Kontexten elek­tro­ni­scher Kunst tätig. Ihre Arbeiten bewe­gen sich im Grenz- und Zwischenraum von Film, Musik und Bühne. In kri­ti­scher Auseinandersetzung mit den unter­schied­li­chen Zeitlichkeiten mensch­li­cher Wahrnehmung sowie öko­lo­gi­schen Transformationsprozessen ent­wi­ckelt sie räum­li­che Bildinszenierungen, die Bewegtbild als Expanded Cinema, audio­vi­su­el­le Konzertperformance oder orts­be­zo­ge­nes Projection Mapping erfahr­bar machen. Ihre Arbeiten wur­den inter­na­tio­nal gezeigt, unter ande­rem bei Mutek Festival Tokio, an der Stanford University, im Hamburger Bahnhof Berlin, bei den Salzburger Osterfestspielen, der Ars Electronica sowie am Theater Bielefeld. Sie stu­dier­te MultiMediaArt mit Diplom in Computeranimation an der Fachhochschule Salzburg sowie Medienkunst bei Prof. Maria Vedder und Narrativen Film bei Prof. Jutta Brückner an der UdK Berlin. Derzeit forscht sie im Rahmen eines PhD-Programms für künst­le­ri­sche Forschung an der Universität Mozarteum Salzburg zur räum­­lich-kör­­per­­li­chen Wirkung von immersi­ver Medienkunst.

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14.06.2026, 11:30 Uhr

Konzert

MA NAVU

Konzert

Willkommen im
Kunstverein Oerlinghausen

EINE BÜRGERINITIATIVE FÜR DIE KUNST

Fast fünf Jahrzehnte Kunstverein Oerlinghausen – das ist, nimmt man die Gründung der ers­ten Kunstvereine im 19. Jahrhundert zum Vergleich, kein Aufsehen erre­gen­des Ereignis. Nach außen hin. Nach innen ist die Zeitspanne aus­ge­füllt mit vie­len guten, zum Teil her­aus­ra­gen­den Gelegenheiten der Begegnung mit Kunst, mit Künstlerinnen und Künstlern. Diese Bürgerinitiative für die Vermittlung von Kunst hat in der Bergstadt Oerlinghausen und weit dar­über hin­aus Spuren hin­ter­las­sen und ganz ent­schie­den das kul­tu­rel­le Leben geprägt.

Seit sich 1976 jun­ge Oerlinghauser Bürgerinnen und Bürger zusam­men­schlos­sen, haben mehr als 230 Ausstellungen inter­es­sier­ten Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Auseinandersetzung mit und die Freude an zeit­ge­nös­si­scher Kunst ermög­licht. Diese kon­se­quen­te und von allen Mitgliedern ehren­amt­lich geleis­te­te Arbeit wird auch von den Künstlerinnen und Künstlern geschätzt und hat dazu bei­getra­gen, den Kunstverein Oerlinghausen über die Grenzen der Region hin­aus bekannt zu machen.

Zur Geschichte der Synagoge in Oerlinghausen

Jürgen Hartmann zeigt auf einer eige­nen Website ein­drucks­voll dank zahl­rei­cher his­to­ri­scher Quellen die neu­es­ten Erkenntnisse zur Geschichte der Synagoge in Oerlinghausen – von 1894 bis heu­te.