Die Arbeiten des süddeutschen Malers und Zeichners Michel Meyer sind immer eine Gratwanderung zwischen Figur und Abstraktion, seine prägnanten Köpfe erlauben symbolhaft einen Blick hinter die Kulissen der menschlichen Psyche. Die Kunsthistorikerin Betha Maier-Kraushaar schreibt dazu: »Diese Bilder reißen den Betrachter aus seiner Geborgenheit, provozieren ihn höflich und laden ihn ein, sich für Ungewohntes, für Veränderungen zu öffnen: Eine Augendusche, die einen wieder das Staunen lehren kann. Michel Meyers Bilder machen aufmerksam, wach und empfindlich für die Stimmen der Zeit.« und Dr. Martin Stather (Mannheimer Kunstverein) sei folgendermaßen zitiert: »Seine Malerei eröffnet uns eine Nebenwelt, die nur eine Handbreit neben der unseren existiert und manches Mal unmerklich Überlappungszonen ausbildet. Mal karikaturhaft verzogen, dann wieder mit wunderbar leiser Poesie kommt sie daher und ist oft von lapidarer Prägnanz, die den Nagel auf den Kopf trifft«.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.